Direkt zum Hauptbereich

"Shadowhunters", die Serie zu den "Chroniken der Unterwelt"

http://images6.fanpop.com/image/photos/39100000/-Shadowhunters-Season-1-posters-luke-garroway-39115855-1024-691.jpg

"Shadowhunters" ist schon der zweite Versuch die "Chroniken der Unterwelt"-Reihe von Cassandra Clare auf die Bildschirme zu bringen. Nach dem Flop der Verfilmung jetzt als eben als Serie. Was, wie ich finde, gar keine so schlechte Idee ist.
Es geht hier um Clary Fray, die seit ihrem 18. Geburtstag in die Welt der Übernatürlichen in New York stolpert: Sie trifft auf Dämonen, ihre Mutter wird von abtrünnigen Schattenjägern (das sind Menschen, die das Blut der Engel in sich tragen und Dämonen und böse Schattenwesen jagen) entführt und dann muss sie auf Jace vertrauen, einen jungen Schattenjäger.
Der Film war ja wirklich schlecht. Die Handlung aus den Büchern wurde nur grob übernommen - ansonsten wurde eben ein bisschen kreativ umgedichtet -, die Schauspieler waren bis auf wenige Ausnahmen auch nicht gerade die Crème de la Crème und es war allgemein zu klischeehaft...Kein Wunder also, dass da nicht weiter dran gearbeitet wurde und sie es lieber mit einer Serie versuchen.
Von der hab ich bis jetzt nur drei Folgen gesehen, kann also sein, dass ich meine Meinung noch ändern werde, aber wenn es so weitergeht, weiß ich nicht, ob ich das noch länger aushalte. Dass die Handlung nicht genau wie in den Büchern ist, war mir klar, mit so etwas muss man einfach rechnen. Aber das? Ich hab das Gefühl, die Produzenten dachten sich "Ach ja, das ist schöner Stoff für Teenies, quirlen wir doch mal alles zusammen und schauen, was dabei rauskommt!", denn nichts hat die richtige Reihenfolge! Es werden sogar Charaktere aus späteren Bänden als dem Ersten vorgegriffen! Als plötzlich Camille da stand (was ich im ersten Moment ja nicht mal richtig begriffen habe), hab ich mich echt gefragt, was das jetzt soll. Na ja, vielleicht versteckt sich hinter ihrem schon seeehr verfrühten Auftauchen ja ein Sinn...
Dann mal zum Cast. Die Schauspieler sind ein bisschen älter, okay, aber in der Serie sollen die Charaktere ja auch ein, zwei Jahre älter als im Buch sein, also geht das schon klar, die Schauspieler sehen auch nicht übermäßig alt aus. Das stört mich also nicht. Simon, Alec und Isabelle sind ganz in Ordnung. Gut, Isabelle läuft herum und verhält sich auch wie eine Nutte, aber sie ist okay. Jace ist...eine Verbesserung zum Film. Aber so ziemlich jeder wäre eine Verbesserung zum Film-Jace. Und Clary, die hat diesmal wenigstens rote Haare und zwar natürliche rote Haare, keine, die gefärbt sind. Ansonsten finde ich sie viel zu hübsch, Clary ist eigentlich eher der "kleine Mädchen"-Typ und nicht eine mit Modelmaßen. Und sie läuft bestimmt auch nicht so tussimäßig durch die Gegend. Allgemein finde ich, dass Clary hier das Klischee der weiblichen Hauptrolle hat. Sie ist ach so nett und, wenn's drauf ankommt, ach so cool, würde für ihre Lieben sterben und das erste Mal, als sie ein Schwert in der Hand hält, tötet sie gleich mal damit einen Dämon, weil sie so superbegabt ist.
Auch sonst finde ich die Serie teilweise einfach nur lächerlich. Was soll das Hauptquartier der Schattenjäger, in dem plötzlich so viele Leute herumlaufen Wo sollen die bitte auf einmal herkommen und wieso trifft man dort nie jemanden außer Jace, Alec, Isabelle und vielleicht noch Hodge? Warum ist Luke auf einmal Polizist? Was macht das Hauptlager der Bösen in Tschernobyl? Ich seh da ja das ein oder andere Entfernungsproblem, wenn man mal bedenkt, wie weit die Ukraine von den USA entfernt sind. Und hat Clary nichts Besseres zu tun, als sich an Jace ranzumachen, während ihr bester Freund entführt wurde?
Die Serie ist für Teenies bestimmt supertoll, die lieben es ja oft, modelgleichen Gruppen von jungen Leuten dabei zuzusehen, wie sie über den Bildschirm hopsen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich da noch lange durchhalte, geschweige denn die Staffel zu Ende schaue.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Neues Buch zu "Eragon" ?

Anscheinend steht es schon länger fest: Es wird einen fünften Teil der "Eragon"-Reihe von Christopher Paolini geben. Ich hab das erst vor Kurzem erfahren, als eine Freundin es mir erzählt hat. Dazu muss ich sagen, dass ich nicht der allergrößte "Eragon"-Fan bin, aber trotzdem freut es mich zu hören, dass die Reihe fortgesetzt wird, weil, na ja, mich als Büchersuchtie freut so etwas eben und außerdem fand ich sowohl die Geschichte an sich und auch einige der Charaktere sehr interessant. Also hab ich mich sofort mal drangemacht und recherchiert, was es zu einem 5. Band "Eragon" herauszufinden gibt. Dazu sei noch zu sagen, dass absolute Spoiler-Gefahr für all diejenigen besteht, die die bisher erschienenen Eragon-Bücher noch nicht gelesen haben! Wer also noch nicht mit der reihe durch ist, sollte das hier nicht lesen, um sich nichts vorwegnehmen zu lassen.

Meistens kommt es anders, wenn man denkt

Autor:  Petra Hülsmann Verlag:  Bastei Lübbe Seiten:  511 Erscheinungsdatum:  31. Mai 2018 weitere Bücher des Autors:  Hummeln im Herzen ,  Wenn Schmetterlinge Looping fliegen ,  Glück ist, wenn man trotzdem liebt ,  Das Leben fällt, wohin es will ,  Wenn's einfach wär, würd's jeder machen , Meistens kommt es anders, wenn man denkt Klappentext So’n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh. Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die g...

Forever 21 - Zwischen uns die Zeit

Klappentext Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss.