Direkt zum Hauptbereich

"Knives Out" im Open Air Kino


https://ohthatfilmblog.files.wordpress.com/2019/11/knivesout_mis_1920x1080_02.jpg

In der Corona-Zeit hat man es als Filmliebhaber eher schwer. Neue Filme im Kino ansehen, ist da nicht (oder war lange nicht) drin. Glücklicherweise wohne ich in einer Großstadt, deren Open Air Kino ich sowieso schon lange besuchen wollte und dieses Jahr hat es dann auch geklappt. Nämlich mit "Knives Out", einem Krimi, über den ich bis dato schon sehr viel Gutes gehört hatte.
Die Geschichte erinnert an einen Roman von Agatha Christie. Ein Mordfall, sehr viele Akteure und viele falsche Fährten, denen man hinterherlaufen kann. Hier geht es um den Krimiautor Harlan Thrombey, der am Tag nach seinem 85. Geburtstag tot aufgefunden wird. Zunächst geht jeder von Selbstmord auf, doch dann taucht Benoit Blanc auf, ein Privatdetektiv, und der Fall scheint nicht mehr so klar wie vorher angenommen. 
Es ist schon sehr viel, was man in diesem Film verarbeiten muss. So ziemlich jedes Familienmitglied hat seine eigene Geschichte, die mit einem dunklen Geheimnis gespickt ist und so für die- oder denjenigen ein Motiv darstellt. Immer wieder meint man als Rezipient zu wissen, was denn nun passiert ist. Bis das nächste Puzzlestück auftaucht, dessen Fehlen man bis dahin nicht einmal gemerkt hatte. Ein faszinierender Kriminalfall, der hier präsentiert wird und dessen Aufklärung zuzusehen wirklich viel Spaß gemacht hat! Noch dazu mit einem großen Cast, in dem wohl jeder ein bekanntes Gesicht entdecken wird. Zum Beispiel spielen Daniel Craig, Chris Evans, Jamie Lee Curtis und Katherine Langford mit, um nur ein paar zu nennen. Vor allem diese Varietät an Menschen (und das tolle Schauspiel, das der Cast hier liefert), waren nich einmal ein Grund für mich, den Film zu mögen. Nur komplett begeistern konnte "Knives Out" mich nicht. Vielleicht, weil mir das Ende dann doch etwas zu brav war? Oder es zu viele Wendungen gab, eine unwahrscheinlicher als die andere? Empfehlen kann ich den Film trotzdem.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Neues Buch zu "Eragon" ?

Anscheinend steht es schon länger fest: Es wird einen fünften Teil der "Eragon"-Reihe von Christopher Paolini geben. Ich hab das erst vor Kurzem erfahren, als eine Freundin es mir erzählt hat. Dazu muss ich sagen, dass ich nicht der allergrößte "Eragon"-Fan bin, aber trotzdem freut es mich zu hören, dass die Reihe fortgesetzt wird, weil, na ja, mich als Büchersuchtie freut so etwas eben und außerdem fand ich sowohl die Geschichte an sich und auch einige der Charaktere sehr interessant. Also hab ich mich sofort mal drangemacht und recherchiert, was es zu einem 5. Band "Eragon" herauszufinden gibt. Dazu sei noch zu sagen, dass absolute Spoiler-Gefahr für all diejenigen besteht, die die bisher erschienenen Eragon-Bücher noch nicht gelesen haben! Wer also noch nicht mit der reihe durch ist, sollte das hier nicht lesen, um sich nichts vorwegnehmen zu lassen.

Meistens kommt es anders, wenn man denkt

Autor:  Petra Hülsmann Verlag:  Bastei Lübbe Seiten:  511 Erscheinungsdatum:  31. Mai 2018 weitere Bücher des Autors:  Hummeln im Herzen ,  Wenn Schmetterlinge Looping fliegen ,  Glück ist, wenn man trotzdem liebt ,  Das Leben fällt, wohin es will ,  Wenn's einfach wär, würd's jeder machen , Meistens kommt es anders, wenn man denkt Klappentext So’n Herz hält ganz schön viel aus. Das ist zäh. Nele hat von der Liebe die Nase gestrichen voll. Ihr neuer Job bei einer angesagten Hamburger PR-Agentur soll ab jetzt an erster Stelle stehen. Inhaber Claas betraut sie mit der Imagekampagne für den Politiker Rüdiger Hofmann-Klasing, dessen Umfragewerte tief im Keller sind - aus gutem Grund, wie sie bald herausfindet. Darüber hinaus beschließt ihr kleiner Bruder Lenny, der das Down-Syndrom hat, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Ausgerechnet Nele soll ihn im Kampf mit den besorgten Eltern unterstützen, dabei ist sie doch insgeheim die g...

Forever 21 - Zwischen uns die Zeit

Klappentext Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss.