Direkt zum Hauptbereich

Schwestern des Mondes - Katzenkrallen

Klappentext


Die D'Artigo-Schwestern bekommen einen neuen Verbündeten, den Traumjäger Vanzir - aber können sie ihm wirklich trauen? Währenddessen kämpft Delilah mit ihrer neuen Fähigkeit, sich in einen Panther zu verwandeln, denn sie kann dies noch nicht kontrollieren. Trotzdem muss sie so schnell wie möglich ihre Krallen wetzen, als die Schwergen des Dämonenfürsten Schwattenschwinge ihren Geliebten Chase entführen...

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Vom Aussehen her passt das Buch natürlich wieder gut in die Reihe: Es ist sehr dunkel, vorne eine Frau, hinten der Mond und, weil der Teil Delilah als Erzählerin hat, eine Katze. Das sieht schon gut aus für eine Fantasy-Reihe, aber mich enttäuscht es in der Hinsicht, dass die Frau vorne nicht dieselbe ist wie bei dem letzten Band, in dem Delilah die Rolle der Erzählerin eingenommen hat. Das wäre meiner Meinung nach stimmiger gewesen, aber da hab ich mich ja schon beim Vorgänger ein bisschen aufgeregt^^

Zum Buch
Ich muss sagen, der Roman hat mich doch ein bisschen überrascht. Die letzten Bände der "Schwestern des Mondes"-Reihe haben mir alle miteinander nicht so gut gefallen. Sie liefen alle nach demselben Schema ab, es war ziemlich vorhersehbar und der Sex hat mir eine viel zu große Rolle gespielt. Hier ist es tatsächlich mal anders! "Katzenkrallen" weicht von dem bis dato stur eingehaltenem Schema F der Autorin ab. Kein "Wir finden etwas über das nächste Geistsiegel heraus, sammeln immer mehr Hinweise und bekämpfen zum großen Showdown am Ende den bösen Gegner, der ebenfalls auf das Siegel scharf ist" gewürzt mit "Heute mache ich es mit dem, morgen mit dem und dazwischen denke ich ununterbrochen an Sex". Nein, in diesem Teil geht die Geschichte mal ein bisschen anders voran. Das Siegel wird schneller gefunden, der Kampf ist deswegen aber noch nicht vorbei. Und dadurch kommt es zu mehr Konflikten, heißt, mehr Action, was auch für mehr Spannung sorgt. Es ja auch nur ganze 5 Bücher gebraucht, bis sich was geändert hat...
Dass die Autorin sich hier mal eines anderen Musters bedient, löst jedoch noch lange nicht alle Probleme, die ich mit der Handlung habe. Denn auch wenn die Kampfhandlung mehr und die Handlung, in der es um Geschlechtsverkehr geht, weniger wird, ist mir die Geschichte noch zu vorhersehbar, ich konnte mir schon vorher denken, wie es ausgeht. Hier fehlen einfach noch die Schockmomente.
Dass mir der Teil besser gefallen hat als der Rest, kann auch daran liegen, dass wieder Delilah Protagonistin ist, die ich von den drei D'Artigo-Schwester bekanntermaßen am meisten mag. Sie kommt mir am menschlichsten vor, hat die sympathischste Weltanschauung und auch ihre Entwicklung kommt ganz passabel rüber. Wie sie langsam härter wird in diesem Kampf, auch wenn sie immer noch etwas zurückhaltender ist als ihre Schwestern was Töten angeht. Außerdem ist sie wirklich die, deren Sexleben mich am wenigsten stört, besonders, wenn man vorher das Buch gelesen hat, in dem Camille, ihre ältere Schwester, die Geschichte erzählt und aaaargh, über die und ihre ständigen Fantasierereien könnte ich mich sowieso dauernd aufregen. Nein, nein, da ist mir Delilah um einiges lieber 😄
Wen ich von den Charakteren auch interessant finde, ist Vanzir, der Traumjäger, der im letzten Band zum ersten Mal erschienen ist und die Seiten vom Team Böse ins Team Gut gewechselt hat. Er ist mal eine etwas vielschichtigere Persönlichkeit, mit interessantem Hintergrund. Dahingegen kommen mir die restlichen Charakteren ziemlich platt vor, vor allem jene, die kaum auftauchen, da kann man gar nicht einschätzen, was das für Personen sein sollen beziehungsweise sind sie sehr klischeehaft und einfach gezeichnet.
Der Schreibstil wird für mich wohl nie mehr als mittelmäßig werden. Yasmine Galenorn kann ganz passabel schreiben und beschreiben, haut mich aber keineswegs um. Dafür sind die Beschreibungen manchmal zu ausführlich und wiederholen sich zu oft, die Dialoge wirken nicht ganz authentisch, die Spannung wird nicht so ganz übermittelt und etwas Besonderes hat ihr Stil auf keinen Fall.

Mein Fazit


Der Großteil der Charaktere eher einfach gestrickt oder unsympathisch, die Handlung ziemlich vorhersehbar, der Schreibstil mittelmäßig und durch nichts herausstechend. Logischerweise sollte "Schwestern des Mondes - Katzenkrallen" dadurch nicht besser sein als seine Vorgänger, aber mich hat es trotzdem positiv überrascht. was vor allem daran liegt, dass der Roman mal etwas anders abläuft und mehr Action, dafür weniger Sex enthält. Ist doch mal ganz nett, oder? Und weil das Buch mir deswegen auch tatsächlich besser gefallen hat als die davor, für mich eine nette Unterhaltung war, bekommt es von mir sogar 3,5 von 5 Sternen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?

Autor:  Megan Miranda Verlag:  Penguin Verlag Seiten: 430 Erscheinungsdatum:  13. November 2017 weitere Bücher des Autors:  Splitterlicht,  TICK TACK – Wie lange kannst du lügen? , Gefährliche Wahrheiten Klappentext Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihren Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen –  das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte...

Forever 21 - Zwischen uns die Zeit

Klappentext Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss.

Elfenkuss

Klappentext Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Als eine Bande mörderischer Orks die magische Elfenwelt bedroht, setzt Laurel alles daran, ihre Aufgabe zu erfüllen.  Laurel weiß, egal wie der Kampf ausgeht, sie wird sich am Ende entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als Highschool-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen... Meine Meinung Zur Buchgestaltung Das Cover des Buches sieht ganz hübsch aus. ...