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Mein Filme-und Serienrückblick

Es kam mir nicht so vor, als hätte ich im letzten Monat allzu viele Filme und Serien gesehen. Doch dann habe ich hier auf meine Auflistung geschaut und gemerkt doch, das war wieder vieles, was ich mir angesehen habe. Besonders gefreut habe ich mich, endlich die Serie "Avatar – Herr der Elemente" durchgeschaut zu haben. 



Ginny & Georgia Staffel 1


An "Ginny & Georgia" kam man natürlich kaum vorbei. Immer wieder sah ich die Vorschau auf Netflix und ja, da habe ich mich wohl breitschlagen lassen. Wahrscheinlich auch, weil die Serie ein wenig mit "Gilmore Girls" verglichen wurde. Sie war allerdings dann ganz anders, wie ich finde. Und ich bin mir noch immer nicht sicher, was ich von ihr halten soll. Einerseits war sie etwas, das man super einfach und sehr schnell durchschauen kann. Denn das kann man sagen, die Serie hat eine Sogwirkung. Ob es nun um Freundschaft geht, dramatische Lovestorys oder Georgias Vorgeschichte, es war wirklich spannend. Und der Blick in das heutige Teenie-Leben (Gott, höre ich mich alt an!), war erschreckend. Jedoch bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich die Darstellung von Rassismus und Vorurteilen in der Serie so gelungen finde. Wobei ich nicht unbedingt die Richtige bin, das zu beurteilen. Was mich allerdings sehr genervt hat, war Ginny. Ihr Charakter ging mir dermaßen auf die Nerven. Es war einfach ihre Art und diese Entwicklung des rebellischen, feministischen, aber unscheinbaren Mädels zur größten Bitch der Schule und wieder zurück ist doch inzwischen auch ausgelutscht. Ansonsten mochte ich die Charaktere der Serie ganz gerne (auch wenn es erst einmal erschreckend war, Scott Porter zu sehen), auch die Repräsentation verschiedener Randgruppen. Aber mit Ginny wurde ich nunmal wirklich nicht warm.

Sex Education Staffel 1 & 2



Ja, ich habe es wieder getan: Ich habe "Sex Education" gerewatched. Ich war mir nunmal nicht sicher, auf was ich denn nun Lust hätte, und da greife ich zu gerne auf Altbekanntes zurück. Dieses Mal waren es eben die zwei Staffeln einer meiner neuen Lieblingsserien und ich hatte wieder immens viel Spaß dabei. Auch beim x-ten Mal schauen konnte ich die Storylines gespannt verfolgen, mir sind sogar Details aufgefallen, die ich bei den anderen Malen Schauen glatt übersehen hatte. Das Ende war dann auch wieder so gemein, wie ich es in Erinnerung hatte. Ganz klar: Ich brauche diese dritte Staffel!

Avatar – Herr der Elemente Staffel 1, 2 & 3



Meine Lieblingsserie des letzten Monats ist aber ganz eindeutig diese hier. An "Avatar – Herr der Elemente" hänge ich nun schon eine ganze Weile. Schon seit ein, zwei Jahren habe ich zwischendurch immer mal wieder eine Folge angeschaut, wurde aber nie so richtig gecatcht und es war ja sowieso nur nebenbei, ich hatte immer noch etwas anderes auf meiner aktuellen Watchlist. Nun hatte ich mir aber vorgenommen, die Zeichentrickserie endlich einmal komplett anzusehen. Und oha, es stimmt schon, was alle sagen: Es wird noch richtig, richtig gut. Man muss der Serie nur eine Chance geben.
Die erste Staffel ist dabei noch recht kindlich. Gut, die Protagonisten Aang, Katara und Sokka sind auch noch sehr jung und sie begeben sich gerade erst auf die Reise, erleben immer wieder kleinere Abenteuer, die mir auch in anderen Animes immer etwas unnötig vorkommen. Doch zwischendrin gab es auch hier gute Momente, Momente, in denen das große Ganze ersichtlicher wird oder Momente, in denen eine Ernsthaftigkeit aufkommt, die man so nicht vermuten würde. Trotzdem hat sich die Sogwirkung der Serie bei mir erst Mitte Staffel 2 breitgemacht. Ab da merkt man einfach, dass die Hauptstory beginnt, die Figuren sich weiterentwickeln. Und bei Staffel 3 war ich dann sowieso verloren. Zwar kamen zwischendrin immer mal wieder solche Folgen mit Nebenquests, aber der große Bogen hat sich immer weiter gespannt, wurde in jeder Folge vorangetrieben und hat die Spannung nicht abbrechen lassen. Und die Serie hat einen unglaublichen Humor. 
"Avatar – Herr der Elemente" ist einfach unglaublich gut (zumindest ab der zweiten Hälfte). Schon das Worldbuilding ist fantastisch (auch wenn diese Tierkreuzungen etwas strange sind) und die Charaktere machen derart tolle Entwicklungen durch, dass man sie nur ins Herz schließen kann. Zukos Entwicklung ist da natürlich ein Paradebeispiel, aber auch Aang hat es mir sehr angetan. Er ist ein mal ganz anderer Protagonist, oft noch kindisch, aber auch so durch und durch freundlich. 
Eventuell habe ich mich ein klein wenig in diese Serie, die ganze Welt dahinter verliebt, und werde mir bald auch "Die Legende von Korra" ansehen.

Kalte Füße

Ja, Tatsache, nachdem ich diesen Film erst vor Kurzem angeschaut habe, war es direkt noch einmal so weit. Gut, der Hauptgrund war, dass ich ihn mir zusammen mit meinen Geschwistern angesehen habe. Dabei muss ich gestehen, dass ich ihn zwar immer noch witzig fand, jedoch nicht mehr ganz so genial wie beim ersten Schauen. Offenbar ist "Kalte Füße" bei mir eher etwas, das nur beim ersten Mal so richtig gut ist. Zumindest werde ich ihn in nächster Zeit nicht noch ein drittes Mal schauen. Aber ganz nett war es trotzdem wieder.

The Devil All The Time

Endlich, endlich habe ich diesen Film einmal gesehen. "The Devil All The Time" hat mich schon neugierig gemacht, als ich mir den ersten Trailer dazu angesehen hatte, doch irgendwie war ich nie in der Stimmung für den Film, der doch recht düster aussah. Nun wollte ich ihm aber endlich seine Chance geben, immerhin hatte mich bereits der Cast total überzeugt: Tom Holland, Sebastian Stan, Robert Pattinson (gut, auf ihn kam es mir nicht so sehr an) und Bill Skarsgård (auf ihn dafür umso mehr). Um was es eigentlich ging, habe ich aus dem mysteriösen Trailer nicht ganz erkennen können, aber der Film war dann nochmal anders, als ich das gedacht hatte. Thematisierte eine viel längere Zeitspanne, als ich das dachte. Ganz grob ist es die Geschichte von Arvin, der so jung ist, aber schon einiges miterleben musste, und nun alles dafür tun würde, in seiner korrupten Heimat seine Liebsten zu beschützen. Essenziell dafür ist die Geschichte seiner Eltern, aber auch die der Nebencharaktere. Was am Anfang noch etwas zusammenhangslos erscheint, wird am Ende logisch zusammengebracht. Und es war wirklich spannend. Sehr düster und ganz und gar nichts Nettes, was man mal eben anschauen kann, aber trotzdem interessant, mit einem tollen Cast, der die Charaktere, die alle so unheimlich vielschichtig sind, toll darstellt. Einziges größeres Manko war für mich der Akzent, mit dem sie reden. Gefühlt alle nuscheln ganz schrecklich, wodurch ich nicht ganz alles verstehen konnte – es kann mir wirklich keiner sagen, american english wäre besser als british english!


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