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"Pitch Perfect 3" setzt noch einmal etwas später an, wenn die Bellas schon mitten im Arbeitsleben sind. Doch dort sind sie irgendwie noch nicht so richtig angekommen, weswegen sie direkt zusagen, als sich ihnen die Chance bietet, noch einmal gemeinsam zu singen. Und so fliegen sie gemeinsam nach Europa, wo sie nicht nur für die US-amerikanischen Soldaten singen, sondern auch darum, von einem berühmten Künstler entdeckt zu werden. Wobei sie also wieder in einer Art Wettkampf sind, nur diesmal treten sie gegen Gruppen an, die Instrumente verwenden.
Ja, die Handlung hört sich an, als wäre sie nur ein Abklatsch der beiden Vorgänger-Filme. Und ja, ein wenig ist es auch so, denn das Prinzip des Wettkampfes inklusive Riff Off ist nicht neu. Doch während der Film das beinhaltet, macht er sich gleichzeitig genau darüber lustig, sieht es mit einem Augenzwinkern, und das hat es mir auf jeden Fall sympathisch gemacht. Auch sind die Nebenthemen andere. Hier fällt die Lovestory nämlich weg beziehungsweise rückt sie zumindest stark in den Hintergrund. Während Teil 1 und 2 also noch einen starken Fokus darauf hatten, gibt es hier kaum romantische Szenen, was ich allerdings auch gar nicht schlimm fand. Nein, es war sogar mal ganz nett. An mancher Stelle dachte ich, jetzt kommt etwas in der Richtung und dann war es gar nicht so und das war auch mal schön.
Das Einzige, was ich bei der Handlung tatsächlich nicht mochte, waren die Thriller-Aspekte. Die hatten die Vorgänger nicht und die haben meiner Meinung nach wirklich nicht reingepasst.
Allerdings erzählt "Pitch Perfect 3" ansonsten eine echt schöne Geschichte von einer Gruppe Frauen, die nun endgültig erwachsen werden müssen und dabei herausfinden, was ihnen im Leben eigentlich wichtig ist.
So bekommen wir hier einen schönen Abschluss (hoffentlich Abschluss) der "Pitch Perfect"-Reihe geliefert. Nicht perfekt, vielleicht nicht ganz so witzig wie die anderen beiden Teile und teilweise überzogen, aber doch mit wirklich schönen Aspekten.
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