Direkt zum Hauptbereich

Les Misérables

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/81fTi-4%2B6rL._SL1500_.jpg
Schon so oft habe ich etwas über "Les Misérables" gehört und mir gedacht, ich müsse mir diesen Musical-Film wohl auch endlich mal ansehen. Und dann waren doch wieder andere Filme oder Serien "wichtiger". Doch jetzt habe ich den Film auch gesehen und auch, wenn ich drei Sessions dafür gebraucht habe (meine Güte ist der Film lang!), kann ich nun mitreden.
Ich glaube, zur Geschichte muss ich gar nicht groß etwas sagen, die meisten werden sie wohl im Kopf haben. Dafür sind der Film und Victor Hugos Buch (das ich allerdings nicht gelesen habe) dazu zu bekannt. Ich kann aber sagen, dass mich "Les Misérables" wirklich mitgenommen hat. Dadurch dass ich das Buch eben noch nicht gelesen habe, bin ich ziemlich unvoreingenommen zum Schauen gekommen und habe mich wirklich mitreißen lassen (dass ich drei Sessions brauchte, lag einfach an meiner Müdigkeit). Der Film deckt ja eine große Zeitspanne ab und damit auch ein gutes Stück französische Geschichte, was an sich schon spannend ist. Wie hier dann noch die einzelnen Schicksale eingewoben wurden, war einfach klasse und absolut bewegend. Da sind bei mir mehr als ein mal die Tränen geflossen. Nicht zuletzt auch wegen der Lieder, die eigentlich den Film bestimmen. Denn der meiste Dialog wird nunmal gesungen. Was ich gar nicht schlimm fand, denn de Songs sind einfach toll. "I dreamed a dream" war absolut berührend, genauso wie "On my own" oder auch "Bring him home". Und Songs wie "One Day more" oder "Can you hear the people sing" wiederum hatten etwas hoffnungsvolles in sich. Dass der Cast nicht nur grandios schauspielern kann, hat da nur positiv dazu beigetragen. Wirklich, ich habe Hugh Jackman, Anne Hathaway, Eddie Redmayne und Co. nur zu gerne zugesehen und -gehört. Wobei mir aufgefallen ist, dass mir hier tatsächlich auch die weiblichen Stimmen gut gefallen haben, was bei mir eher ungewöhnlich ist. Aber Anne Hathaway und Samantha Barks haben nicht nur mit schöner Stimme gesungen, sondern auch voller Emotionen.
Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Liebesgeschichte zwischen Marius und Cosette. Die beiden zusammen waren schon ein wenig unerträglich, waren mir zu kitschig in diesem Film, der ansonsten so rücksichtslos mit seinen Figuren umging – und mich genau deshalb ja so mitgenommen hat.
Doch ganz allgemein gesehen kann ich "Les Misérables" wirklich nur empfehlen. Der Film ist top und schafft es, Herzen zu erweichen. Aber ich muss wirklich die englische Fassung empfehlen, da die deutsche meiner Meinung nach ganz einfach unnötig ist. Die Songs sind sowieso auf englisch und viel mehr wird hier nicht geredet, da hätte man in der deutschen Fassung auch die gesprochenen Dialoge einfach englisch lassen können.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Klappentext Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und...er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet... Meine Meinung Zur Buchgestaltung Das Cover sieht so aus, wie das Cover eines Fantasy-Romans für Jugendliche aussehen sollte, besonders wenn es um einen Skelettdetektiv geht. Denn - Überraschung - vorne drauf ist ein Skelett in einem Anzug, mit Hut und einem Feuerball in der Hand. Was sich jetzt vielleicht ein bisschen abgedreht ...

"Smaragdgrün" im Kino

http://de.web.img3.acsta.net/pictures/16/05/06/10/55/442020.jpg Ich bin enttäuscht. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Nachdem ich "Rubinrot" nicht wirklich toll fand, aber auch nicht schlecht, dann jedoch "Saphirblau" überraschend gut war, bin ich nun von "Smaragdgrün", dem dritten Teil der Edelstein-Trilogie echt enttäuscht. Ich hatte wirklich besseres erwartet... Na ja, komme ich doch erstmal zum Guten des Films, was nicht wirklich viel ist. Einmal ist da der Cast, der ziemlich gut passt. So schlimm der Rest teilweise auch ist, die Schauspieler passen gut in ihre Rollen, bringen das gut rüber. Was ich noch sehr mag, ist Gwens Humor. Sie, als Neuling in der Zeitreise-Branche, steht sowieso allem eher skeptisch gegenüber, macht sich über so ziemlich alles lustig, was der Geheimloge ach so heilig ist. So hat der Film doch ein bisschen echten Witz auf die Leinwand gebracht. Was ich schlecht fand? Alles andere! Also wirklich, wirklich viel...

"Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" - Ende des Buches und mögliches Sequel?

Mit ihrem letzten Roman, "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt", hat Mhairi McFarlane mich begeistert zurückgelassen. Die Geschichte ist so schön, greift aber gleichzeitig auch aktuelle Themen auf. Jedoch hat das Ende die ein oder andere Frage offen gelassen und somit auch eine ganze Menge unzufriedener Leser. Jetzt habe ich ein Interview mit der Autorin gefunden, in dem sie nicht nur über das Buch spricht, sondern auch, ob ein zweiter Teil wahrscheinlich ist oder nicht. Und wer "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" noch lesen möchte oder gerade liest: ein klarer SPOILER ALERT an euch!