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Inzwischen kann man sich die Teenie-Komödie auf Netflix ansehen, weswegen ich sie direkt auf meine Watchlist gesetzt habe. Nicht lange danach habe ich mir den Film dann angesehen und...bin ziemlich underwhelmed.
Ganz grob zur Handlung: Es geht hier um Nadine, 17 Jahre alt und für sie wohl ein kritisches Alter. Sie war schon immer eher eine Außenseiterin, eckte an und hat auch nicht das beste Verhältnis zu ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder Darian. Dafür hat sie ihre beste Freundin Krista. Und ihren Vater, der jedoch schon früh verstirbt. Als Krista eine Beziehung mit Darian anfängt, fühlt Nadine sich verraten – und rutscht mehr und mehr in die Einsamkeit.
Was sich erst einmal ganz vielversprechend anhört, entpuppte sich für mich schnell als unfassbar nervtötend. Der Hauptgrund dafür: Nadine höchstpersönlich. Auf mich wirkte sie einfach nur wie ein schrecklicher Mensch. Nicht nur, weil sie so egozentrisch ist und ihre Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass ihre beste Freundin mit ihrem Bruder zusammenkommt, ist, mit ihr zu brechen, nein, sie geht dauernd die Menschen in ihrer Nähe an, egal ob die es gerade gut mit ihr meinen oder nicht. Und das nervt und zwar so richtig. Dass sich der gesamte Film um diese noch dazu weinerliche Person dreht, macht es nun wirklich auch nicht besser, so wird man nicht von ihr abgelenkt.
Ab und an hat "The Edge of Seventeen" auch ein paar nette Momente, aber die sind dermaßen selten, dass ich ganz allgemein nur enttäuscht von diesem Film bin. Ehrlich, ich hatte keinen Spaß dabei, habe keine wirklich wichtigen Aussagen daraus schließen können, weil alle irgendwie problematisch verpackt waren und die Entwicklungen am Ende waren komplett drüber und allgemein ebenfalls nervig. Mein Fazit also: Schaut euch diesen Film nicht an. Es gibt so viele bessere Teenie-Filme als diesen hier, der versucht, anders und edgy zu sein und es einfach nicht ist.
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