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The Perfect Date

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Ich bin ja eine Guckerin der Robert-Hofmann-Netflix-Wochen-Vorschau. Und "The Perfect Date" habe ich dort aufgetrieben und mir direkt mal einen Trailer dazu angesehen, weil sich der Film herrlich leicht anhörte. Gut, schon nach dem Trailer wusste ich eigentlich genau, was mich erwarten würde. Damit meine ich, dass ich schon da wusste, wie der Film ausgeht (was sich dann übrigens bestätigt hat). Aber ich habe ihn mir dennoch angesehen, einfach weil er doch süß aussah.
Um was es geht ist Folgendes: Brooks hat hohe Ziele – er möchte nach Yale. Nur dass er nicht das nötige Geld dafür aufbringen kann. Nachdem er dafür bezahlt wird, die schwierige Celia auf einen Schulball zu begleiten, kommt ihm die Idee, daraus ein Geschäft zu machen. Der Clou dabei: Er lässt die Bucherinnen bestimmen, welche Persönlichkeit er für das Date annehmen soll. Außerdem lernt er dadurch auch die attraktive Shelby kennen, die er näher kennenlernen möchte.
Ich glaube, dass hier nicht alles rund läuft, ist klar. Und allgemein ist die Thematik, nicht zu wissen, wer man ist beziehungsweise wer man sein möchte, auch wirklich interessant. Vor allem Jugendliche werden sich hier garantiert wiederfinden. Allerdings finde ich die Auflösung des Ganzes doch sehr klischeehaft. Nicht nur die Vorhersehbarkeit war hoch (das hat mich weniger gestört), auch eben diese Klischees waren oft arg. In manchen (kleinen) Punkten schaffte "The Perfect Date" es zwar, nicht alles Klischees zu entsprechen, aber die waren leider stark in der Minderheit.
Außerdem sind mir ein paar Kleinigkeiten ziemlich aufgestoßen. Vor allem, dass ein dickes Mädchen, mit dem Brooks einmal aus war, am Ende in einem dicken Jungen ihren Freund findet. das kam mir irgendwie so zurechtgeschustert vor, als wäre die Botschaft dahinter, dicke Menschen dürften nur mit dicken Menschen zusammen kommen. Oder sehe ich das zu kleinlich?
Die Charaktere des Films mochte ich im Großen und Ganzen. Brooks ist zwar oft ein Idiot, aber einer, mit dem man sich identifizieren kann. Und Celia hat mir mit ihrer sarkastischen Ader ebenfalls gefallen. Auch wenn es mir ein Rätsel ist, wieso sie angeblich so ein Männerschreck und Einzelgänger ist. Selbst Shelby, die im Trailer sehr tussihaft wirkt, hatte ihre Momente. Aber was soll ich sagen, der Cast ist auch wirklich goldig: Noah Centineo aus "To all the boys I've loved before", Camila Mendes aus "Riverdale" und Laura Marano (die ich davor noch nicht kannte). Die Drei machen ihre Sache ganz gut 😊
Ihr merkt schon, in Begeisterungsstürme werde ich wegen des Filmes nicht ausbrechen. Trotzdem kann ich auch nicht sagen, dass er schlecht gewesen wäre. Kurzweilig, ja. Gut für Zwischendurch, ebenfalls ja. Und auf alle Fälle auch süß.

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