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All the bright places

Autor: Jennifer Niven
Verlag: Penguin Books
Seiten: 378
Erscheinungsdatum: 8. Januar 2015
weitere Bücher des Autors: 
All die verdammt perfekten Tage, All the bright placesStell dir vor, dass ich dich liebe



Klappentext


Theodore Finch is fascinated by death, and he constantly thinks of ways he might kill himself.Violet Markey lives for the future, counting the days until graduation, when she can escape her Indiana town and her aching grief in the wake of her sister's recent death.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Schon als ich die deutsche Ausgabe von "All the bright places" gelesen habe und mir auffiel, wie das Buch im Original aussieht, hätte ich es mir am liebsten direkt gekauft. Denn ja, ich liebe dieses Cover. Ich finde es nicht nur unheimlich süß, nein, es passt auch perfekt zu der Geschichte, die sich dahinter verbirgt. Für mich eindeutig ein perfektes Cover!

Zum Buch
Vor etwa vier Jahren hat meine Schwester sich "All die verdammt perfekten Tage" gekauft und mich damit angefixt. Denn natürlich musste auch ich das Buch lesen. Jetzt, vier Jahre später, kam endlich die schon lange angekündigte Verfilmung auf Netflix heraus und ich als guter Bücherwurm hatte mir fest vorgenommen, davor noch einmal das Buch zu lesen. Und weil die deutsche Ausgabe nicht hier in unmittelbarer Nähe ist, habe ich (mehr oder weniger) kurzentschlossen die englische Ausgabe gekauft.
Zur Geschichte will ich gar nicht mehr viel sagen, denn "All die verdammt perfekten Tage" habe ich hier bereits rezensiert. Die Geschichte mochte ich damals schon sehr und auch heute noch. Es ist die von Violet und Finch, zwei Teenagern, die sich auf dem Dach eines Glockenturms treffen, die eine will springen, der andere spielt gerne mit dem Gedanken an den Tod, bringt sie aber davon ab, wirklich zu springen. Woraufhin sich diese sehr süße Beziehung aufbaut, die allerdings nicht von Problemen verschont bleibt. Es gefiel mir, wie schön sich die Beziehung zwischen Finch und Violet aufbaute und dass die Geschichte trotzdem nicht in Kitsch einrutschte. Wie Jennifer Niven gewisse Themen behandelt, nämlich ohne sie konkret in eine Schublade zu stecken. Genau das mochte ich auch hier.
Nur auf emotionaler Ebene hat es bei mi wieder gefehlt. Denn ja, ich verspürte ein gewisses Kribbeln, das hat die Autorin schön hinbekommen. Doch das Level an Emotionalität, das zum Beispiel John Green erreicht, hat Jennifer Niven bei mir schon beim ersten Lesen und auch beim zweiten Lesen nicht ausgelöst. Jetzt beim zweiten Mal sogar noch weniger, wahrscheinlich weil ich das Ende schon kannte.
Die Originalausgabe kann ich aber trotzdem nur empfehlen. Jennifer Niven schreibt sehr schön, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Dass sie es trotz der Schwere und Ernsthaftigkeit der Themen schafft, die Leser zu berühren, das Lesen leicht zu machen, finde ich bewundernswert und so hatte ich auch beim jetzigen Lesen sehr viel Spaß mit dem Buch.
Sehr gerne mochte ich auch die Charaktere, allen voran Violet und Finch. Bei Violet hat mich vor allem deren Entwicklung überzeugt, denn die bedarf nicht konkret benannt zu werden. Vielmehr schafft es die Autorin, mit ein paar subtilen Veränderungen zu zeigen, wie sich ihre Einstellung langsam wandelt. Und Finch ist einfach ein toller und vor allem auch toll dargestellter Charakter. Er hat so viele Facetten und trotz seiner Wandelbarkeit konnte ich mir seine Art immer wunderbar vorstellen. Auch bei ihm reichten ein paar wenige Worte, um zu zeigen, wie er gerade fühlt, was ihn für mich sowohl authentisch als auch sympathisch machte.

Mein Fazit


So viel also zu meinem Reread von "All die verdammt perfekten Tage" auf englisch. Wieder habe ich gemerkt, wie gern ich die Geschichte mag (wenn sie mich auch nicht komplett packen konnte). Gleichzeitig kann ich allerdings sagen, dass die deutsche Übersetzung nicht in allzu vielem dem Original nachsteht. Zumindest nicht groß nachsteht, bis auf das Cover, das im Englischen einfach wunderschön ist und im Deutschen solide. Jedenfalls vergebe ich hier 4,5 von 5 Sternen.

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