Hach, wie war ich aufgeregt, als ich letztes Jahr gesehen habe, was da auf die "Game of Thrones"-Fans in Deutschland zukommt. Ein Konzert zur Serie? Das wĂ€re doch perfekt fĂŒr mich, dachte ich mir. Ich liebe Game of Thrones. Ich liebe Musik. Ich liebe die Musik aus Game of Thrones. Und weil ich das taktisch klug angehen wollte, habe ich direkt allen möglichen Leuten davon vorgeschwĂ€rmt, dass 2018 diese Veranstaltung in Deutschland stattfinden wĂŒrde und wie toll es doch wĂ€re, dort hinzugehen. Nicht ohne den Hintergedanken, dass ich bald Geburtstag hĂ€tte đ
Meine unglaublich subtilen Manipulationsversuche (ĂĄ la "willst du mir das nicht schenken") haben dann tatsĂ€chlich gefruchtet und ich habe ein Ticket zu meinem letzten Geburtstag bekommen. Was trotz allem noch eine ziemlich Ăberraschung war, denn irgendwie hatte ich nicht mehr damit gerechnet đ
Und letzte Woche war es dann endlich so weit: Die Game of Thrones Live Concert Experience stand an und ich bin dafĂŒr mit meiner Mutter zusammen nach Frankfurt gereist.
Ach, ich könnte jetzt seitenlang von dem Konzert schwĂ€rmen. Wie unglaublich schön die Musik ist, die gespielt wurde (kein Wunder, es handelt sich dabei immerhin um den Soundtrack von Game of Thrones). Wie gut die StĂŒcke gewĂ€hlt waren (nur das ein oder andere Theme kam mir ein wenig zu kurz). Wie gut die Videosequenzen dazu gepasst haben. Wie unfassbar toll die BĂŒhne aufbereitet war mit den Effekten wie Nebel und Feuer und ĂŒberhaupt den Lichteffekten.
Etwa zwei Stunden lang ging das Konzert und umfasste den Soundtrack aller sieben Staffeln von Game of Thrones. Dirigiert wurde das Ganze von Ramin Djawadi, der den Soundtrack auch komponiert hat. Ein Deutscher, wusstet ihr das? Ich jedenfalls nicht, deswegen war ich erst einmal verblĂŒfft, als er plötzlich auf deutsch moderierte^^
Es gab viele laute, actiongeladene Momente (bei denen Djawadi einmal sogar mit der E-Gitarre ĂŒber die BĂŒhne lief, sehr geil). Auf de anderen Seite wurde es aber auch oft leise, traurig, wehmĂŒtig, wenn mal nur Violine, Cello oder Piano zu hören war. Ich kann gar nicht aufzĂ€hlen, wie oft ich GĂ€nsehaut hatte, wie oft mir die TrĂ€nen in den Augen standen. Ja, ich wurde ein bisschen emotional, aber die Wirkung hat GoT fast immer auf mich und diese ganzen Szenen zu sehen (hier besteht ĂŒbrigens höchste Spoiler-Gefahr fĂŒr diejenigen, die noch nicht auf dem aktuellen Stand sind) plus das live Orchester hat einfach eine ganz groĂartige Stimmung gemacht.
FĂŒr Fans (und auch nicht-unbedingt-Fans, wĂŒrde ich mal behaupten) ein ganz groĂes Ereignis, das ich nicht mehr missen möchte!


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