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Mein Lesemonat Januar

What If It's Us

Mein erstes im neuen Jahr beendete Buch war direkt ein Highlight. "What If It's Us" wollte ich vor allem wegen Becky Albertalli lesen, deren vorige Jugendbücher mich durchweg überzeugt haben, aber auch wegen der sich schön anhörenden Geschichte. Und ich muss sagen, der Jugendroman hat mich nicht enttäuscht, er erzählt die absolut süße Geschichte von Arthur und Ben, die nicht immer so klischeehaft ist, wie man es aus dem Genre kennt, und bei dem mich vor allem die beiden Protagonsiten begeistert hat ☺️

Ist das Liebe oder kann das weg?

Als nächstes habe ich endlich diese Geschichtensammlung von Michael Nast fertig bekommen, an der ich bereits seit ein paar Monaten immer mal wieder gelesen habe. Wobei ich erstmal klarstellen muss, dass ich nicht deswegen so lange gebraucht habe, weil das Buch uninteressant gewesen wäre. Nein, nur habe ich daran relativ unregelmäßig gelesen und damit hat das eben gedauert. Ansonsten kann ich "Ist das Liebe oder kann das weg?" wirklich empfehlen, auch wenn es meiner Meinung nach nicht an "Generation beziehungsunfähig" heranreicht.

Die Auslese – Nur die Besten überleben

Der Januar hielt für mich jedoch nicht nur gute Bücher bereit, sondern auch die ein oder andere Enttäuschung. So konnte mich der Auftakt der Auslese-Trilogie von Joelle Charbonneau überhaupt nicht für sich einnehmen. Mir war da zu wenig eigene Ideen, zu viel Klischee, ein zu kalter Schreibstil und eine viiieeel zu perfekte Protagonistin. Alles in allem also etwas, was mich zum Dauer-Augenrollen gebracht hat.

Paper Towns

Weitre ging es mit "Paper Towns", meinem offiziell zweiten Roman von John Green, diesmal auf Englisch. Und da war ich etwas gespalten. Denn an sich mochte ich die Geschichte, fand die Idee wirklich interessant. Andererseits jedoch kam ich nicht wirklich mit Quentin, dem Hauptcharakter klar. Aber ich bin recht fasziniert von Greens Schreibstil, das habe ich hier, im Original, nochmal stärker gemerkt. Er schreibt wirklich besonders.

Schund und Sühne

Auch an einer Leserunde habe ich im letzten Monat teilgenommen, nämlich zu Anna Baseners neuem Roman, der sich rund um den modernen Adel in Deutschland dreht. Ihr Debut habe ich nicht gelesen, aber nach diesem Buch bin ich erklärter Fan. Denn auch wenn die Geschichte nicht immer stringent war, hat mich der Schreibstil der Autorin absolut fesseln und mich das Buch dadurch überzeugen können. So einen spitzzüngigen Stil liest man wirklich nicht oft 😏

Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben

Trotz dass ich den ersten Teil der Trilogie nicht mochte, habe ich "Die Auslese – Nichts vergessen und nie vergeben" gelesen. Joa. Was soll ich sagen. Der Mittelteil dieser dystopischen Reihe ist lediglich minimal besser als der Erste und hat mich größtenteils leider wieder nur genervt. Zumindest gab es am Ende eine ansatzweise spannende sowie überraschende Wendung, aber die Lust auf das Finale ist nicht besonders groß. Lesen werde ich es trotzdem 🙈

Rat der Neun – Gezeichnet

Auch ein Reread war im Januar für mich dabei und zwar der erste Teil der "Rat der Neun"-Dulogie von Veronica Roth, dessen zweiter Teil Ende des Monats erschienen ist. Schon beim ersten Lesen hat mich dieser Fantasy- /Science-Fiction-Roman überzeugen können und das war diesmal auch nicht anders. Hier baut die Autorin einfach tolle, kreative Ideen ein und die Charaktere sind auch echt facettenreich und ausgereift, keine 0815-Ich-bin-ja-so-nett-und-toll-Menschen. I like!

The Hate U Give

Zuletzt habe ich dann "The Hate U Give" von Angie Thomas gelesen, ein Buch, von dem ich bisher eigentlich nur Gutes gehört habe und das außerdem Ende Februar in die deutschen Kinos kommt. Gleich zwei Gründe also, diesen Jugendroman zu lesen. Und was soll ich sagen, er hat mich geflasht. Die Geschichte rund um Starr, ihr Leben in zwei so unterschiedlichen Welten und den Mord an ihrem Freund Khalil ist so fesselnd, ist ganz anders und macht dazu noch so wütend. Ich war voller Emotionen beim Lesen und das nur im guten Sinne.


Fazit

Das neue Jahr hat bei mir wirklich sehr lesereich angefangen, denn im Januar habe ich 8 Bücher mit insgesamt 3354 Seiten gelesen. Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, so viel zu lesen. Vielleicht war das auch Prokrastinieren für Fortgeschrittene? Wenn ja hatte es zumindest das Gute, dass ich viele Bücher im Januar geschafft habe^^ Die meisten Bücher, die ich im letzten Monat fertig gelesen habe, waren für die Zielgruppe der Jugendlichen, aber ein paar "Erwachsenenromane" waren auch dabei. Drei der Bücher waren außerdem auf Englisch. Ansonsten war ich genremäßig vielfältig unterwegs. Da gab es Liebesgeschichten, Fantasy, Dystopie, ein bisschen Mystery, ein Sachbuch und ein humorvoller Roman. Nicht schlecht, würde ich behaupten 😏
Auch so war mein Lesemonat Januar recht erfolgreich, wenn man es denn so ausdrücken kann. Fast alle gelesenen Bücher haben mir gefallen, nur die beiden ersten Teile der Auslese-Trilogie stechen da raus, denn die haben mich leider mehr genervt als sie mich unterhalten haben. Aber gut, schwarze Bücher-Schafe gehören nunmal auch dazu, dafür hatte ich in "Schund und Sühne" sowie "The Hate U Give" ja auch absolute Tops im Januar mit dabei.

Der Februar zeichnet sich für mich auch schon sehr vielversprechend ab. Momentan lese ich den zweiten Teil der Dulogie von Veronica Roth, "Gegen das Schicksal" und dann werde ich noch den letzten Band der Auslese-Trilogie lesen, hilft ja nichts. Außerdem freue ich mich schon seeehr auf "Warcross – Neue Regeln, neues Spiel" von Marie Lu, da mich der erste teil dieser Dulogie schon überzeugt hat. Für den Februar habe ich sogar auch einen englischen Leseplan oder zumindest den Ansatz eines solchen. Gerade bin ich nämlich bei "One Of Us Is Lying" und danach werde ich mit "King of Scars" anfangen, auf das ich mich schon freue, seit ich die Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo beendet habe! Und wenn ich mit dem allem fertig bin und der Monat noch nicht vorbei ist? Dann habe ich noch sowohl ungelesene Rezensionsexemplare bei mir liegen wie auch einen SuB,d er nach mir ruft 😁

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