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"Lucifer" Staffel 1

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Der Teufel ist los in Los Angeles - zumindest in der neuen Serie "Lucifer", die ich mir jetzt innerhalb von vielleicht gerade mal einer Woche reingezogen habe. Und ich nun schon gespannt auf die nächste Staffel warte!
Ich war ja von Anfang an, als ich von der Serie gehört hab, ziemlich interessiert, was da wohl auf die Serienwelt losgelassen wird, hatte vor, es mir irgendwann mal anzusehen. Ich meine, eine Serie mit dem Herrn der Unterwelt höchstpersönlich als Hauptperson, dem es in der Hölle zu langweilig wurde und deshalb auf die Erde gekommen ist? Davon hört man nicht alle Tage. Nachdem ich dann auch noch den Trailer zur ersten Staffel gesehen hatte, war für mich klar, dass ich mir "Lucifer" unbedingt irgendwann mal ansehen muss. Der Trailer ist gleich mal hier.

Dass irgendwann so bald sein sollte, hatte ich irgendwie nicht erwartet, aber dann hab ich herausgefunden, dass ich über mein Amazon Student Konto ja eigentlich auch Serien streamen kann und das gleich mal ausgenutzt. Und siehe da, eine Staffel der Serie in mich hinein gesogen, auch wenn es "bloß" 13 Folgen waren.
Ich bin wirklich total begeistert! "Lucifer" ist mal wieder eine Serie, bei der in Nonstop aufgepasst habe, bei der ich das auch wollte, und glaubt mir, es passiert mir immer öfter, dass ich während ich mir irgendetwas anschaue, etwas nebenbei mache, einfach so, ohne Grund. Hier jedenfalls nicht und das spricht eindeutig für die Serie.
Die Story ist ziemlich einfach: Dem Teufel wird's in der Hölle zu langweilig, deswegen zieht er nach Los Angeles. Sein Vater (ihr wisst schon, Gott) ist davon nicht so begeistert, schickt einen Engel zu Lucifer, der ihn in die Unterwelt zurückbringen soll, doch statt das zu tun, bleibt Lucifer lieber dort und hilft der Polizistin Chloe Decker bei Mordermittlungen. Während Lucifer also immer länger in der Menschenwelt bleibt, sich mit Menschen abgibt, wird er mit Gefühlen konfrontiert und verändert sich mit der Zeit sogar. Die Serie ist also eine coole Mischung aus Fantasy und Krimi, was es ja schon das ein oder andere Mal bei Serien gibt. Und was macht "Lucifer" jetzt so gut? Lucifer höchstpersönlich natürlich! Er ist herrlich unorthodox, ironisch, selbstverliebt...Ein Protagonist, wie man ihn nicht oft findet. Er hasst Kinder und erzählt wirklich jedem, dass er der Teufel ist (was ja auch stimmt, ihm aber verständlicherweise niemand glaubt, denn hallo, das hört sich wirklich verrückt an), trinkt und raucht, nimmt sonst welche Drogen, hat viel Sex, ist unsterblich, hat die Fähigkeit, die Sehnsüchte der Menschen herauszufinden. Mit Lucifer als Hauptperson hat man also eine ganze Menge Spaß. Die anderen Charaktere sind auch ganz nett. Die Dämonin Mazikeen, die Lucifer aus der Hölle begleitet hat, um ihn zu beschützen. Sein Engelsbruder Amanadiel, der Lucifer wieder in der Hölle sehen will, wo er seiner Meinung nach hingehört. Die Polizistin Chloe, die Lucifer eigentlich für ziemlich seltsam hält und seinem Charme ganz und gar nicht erlegen ist. Außerdem noch Chloes Mann, beziehungsweise Ex-Mann, ebenfalls Polizist, und die Therapeutin Linda, bei der Lucifer in Therapie geht. Ja, der Teufel geht zur Therapie^^
Alles in allem ist "Lucifer" eine unglaublich witzige Serie, die toll ist, um mal abzuschalten, aber auch ernstere Themen beinhaltet. Ich meine, Vater-Sohn-Konflikte bahnen sich da ja eindeutig an. Wer also Lust auf eine mal ganz und gar nicht nette Hauptperson hat und außerdem noch sehr viel Witz, der sollte sich "Lucifer" nicht entgehen lassen!

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