Direkt zum Hauptbereich

"Paper Towns" der Film

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91CJTsGFOQL._RI_.jpg

Vor einer Weile habe ich schonmal Ausschnitte aus diesem Film gesehen, als er im Fernsehen lief. Und nachdem ich nun die Buchvorlage von John Green gelesen habe, dachte ich mir, ich schaue ihn mir ganz an. Ist ja auch irgendwie naheliegend, zumindest für mich, denn ich bin immer recht neugierig, wie ein Buch verfilmt wird, auch wenn es dann immer mal wieder Enttäuschungen gibt.
Bei "Paper Towns" jedoch wurde ich nicht enttäuscht. Oder zumindest nicht so sehr. Klar, nicht alles wurde eins zu eins aus dem Jugendroman übernommen, aber die Änderungen fand ich gar nicht mal so schlimm. Vielleicht, weil, wie das in Verfilmungen so üblich ist, weniger Zeit für gewisse Entwicklungen geblieben und die eigentliche Handlung dann seltsam erschienen wäre. So gab es zwar andere, aber dennoch gute Erklärungen. Um was es im Buch wie auch im Film geht, könnt ihr in meiner Rezension zum Buch nachlesen, da ich mich hier nicht wiederholen möchte.
Möglicherweise war ich auch deswegen nicht so genervt von den Abweichungen, weil ich schon den Jugendroman nicht so gehypt habe. Wenn ich ein Buch wirklich liebe, sind meine Erwartungen an eine Verfilmung dementsprechend riesig. Hier jedoch fand ich es zwar gut, aber nicht unbedingt berauscht und so konnte ich mich mit dem Film recht gut anfreunden. Begeistert hat auch der mich nicht wirklich, vor allem das Ende kam mir irgendwie gestellt vor, da haben mich die Änderungen dann auch leicht genervt. Doch ansonsten ist "Paper Towns" ein recht guter Young-Adult-Film, nicht unbedingt einfach und vor allem nicht mit klassischer Liebesgeschichte, aber doch gut ansehbar.
Wirklich gern mochte ich den Cast. Besonders die kleinen Crossover zu "The Fault in Our Stars" / "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Schon allein dass Nat Wolff Quentin spielt und er in "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" Augustus' bester Freund ist, ist witzig, aber dann gibt es noch einen mini Gastauftritt von Ansel Elgort^^
Cara Delivigne als Margo ist erst einmal seltsam, weil ich nach dem Buch ein ganz anderes Bild von ihr hatte. Aber sie passt irgendwie ganz gut in die Rolle, in dieses aufgebaute Mysterium namens Margo, und das war für mich dann wichtiger als das Aussehen. Quentin hat meiner Meinung nach ebenfalls gepasst, er ist schön besessen von seiner Suche nach Margo, was ihn mir zwar nicht besonders sympathisch machte, aber genau so war es ja auch in der Vorlage, also joa...Und auch der Rest des Casts ist gut gewählt, jeweils passend für ihre Rollen, egal ob Radar, Ben oder Lacey.
Insgesamt bin ich zwar nicht so geflasht von dem Film wie ich es bei "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war, jedoch hatte ich das auch gar nicht erwartet, da mich die Buchvorlage schon nicht so gepackt hatte. An sich ist "Paper Towns" als Verfilmung schon einigermaßen sehenswert, ein netter Film, wenn auch mit nicht allzu tiefgreifenden Themen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Skulduggery Pleasant - Die Diablerie bittet zum Sterben

Klappentext Ein Teleporter nach dem anderen wird umgebracht. Wer steckt dahinter? Und was bezwecken der oder die Mörder? Gut, dass Stephanie ihr Spiegelbild hat, das für sie in die Schule geht und die Hausaufgaben macht. Denn wer kann sich schon vormittags auf Geometrie konzentrieren, wenn er nachmittags noch eine Mordserie aufklären muss? In ihrem neuesten Fall müssen Skulduggery und Stephanie einen jungen Teleporter namens Fletcher Renn beschützen. Dumm nur, dass der sich als größte Nervensäge auf Erden entpuppt - und dass ihnen nicht nur die Diablerie im Nacken sitzt, sondern auch Remus Crux, der tollpatschigste Detektiv, den die Welt je gesehen hat. Der glaubt doch allen Ernstes, Skulduggery selbst sei der Teleporter-Mörder!  Meine Meinung Zur Buchgestaltung Hier auf dem Bild sieht man es jetzt nicht, weil ich das Buch ausgeliehen habe und, na ja, wer leiht schon den Umschlag eines Hardcover-Buches mit aus, aber das Cover von "Skulduggery Pleasant - Die Diable...

Forever 21 - Zwischen uns die Zeit

Klappentext Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss.

"Crazy Rich" auf Netflix

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51u8I%2BmRd3L.jpg