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The Importance of Being Aisling

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Autor: Sarah Breen & Emer McLysaght
Verlag: Gill Books
Seiten: 378
Erscheinungsdatum: 23. August 2019
weitere Bücher des Autors: 
OMG, diese Aisling!, The Importance of Being Aisling, Once, Twice, Three Times an Aisling






Klappentext


Aisling is 29 and she's still a complete Aisling. After a tough year, things between herself and John are back on track, and life with Sadhbh and Elaine in their notiony Dublin apartment is more craic than ever. But when a shock change means moving Down Home might be her only option, Aisling is thrown. Can she give up the sophistication of brunch and unlimited Pinot Greej? Will she and Mammy kill each other living back under the same roof? And where does that leave her and John? When a girls' trip to Vegas gives Aisling some unexpected confidence, she decides it's time to grab Ballygobbard by the horns. Throw in a surprise engagement, a very public brawl, new friends and nasty foes, maybe BGB is just what Aisling needs to discover she's stronger than she ever imagined.

Meine Meinung


Zur Buchgestaltung
Das erste Buch zu Aisling habe ich ja im Deutschen gelesen, das Zweite nun auf englisch. Dementsprechend ist es gestalterisch ziemlich anders. Aber: Ich mag auch dieses Cover sehr. Es ist größtenteils schwarzweiß, aber mit orangenen Elementen darauf. Sehr süß und auch schön passend zum Inhalt, Aislings Rückkehr nach Ballygobbard.

Zum Buch
Nachdem ich "OMG, diese Aisling!" gelesen hatte, war ich ja wirklich zwiegespalten. Ich war irgendwie nicht so ganz überzeugt, mich hatte die Geschichte nicht komplett gepackt. Aber weiterlesen wollte ich trotzdem. Unbedingt. Am besten sofort. Also schnell Teil 2, der noch nicht auf deutsch erschienen ist, auf meinen tolino geladen und los ging es
Die Geschichte setzt ein paar Monate nach Teil 2 an. Aislings Leben hat sich gerade eigentlich wieder eingependelt – die Arbeit läuft gut, die wieder eingegangene Beziehung mit John ebenso, das Leben in der WG mit Sabhdh und Elaine noch besser. Nur dass Veränderungen anstehen. Zum Einen, weil Elaine ihre langjährige Freundin Ruby heiratet und sowohl Aisling als auch Sabhdh sich eine neue Wohnung suchen müssen. Und dann verliert Aisling auch noch unvorhergesehen ihren Job und auch ihrer Beziehung mit John kommt etwas in die Quere. Wobei ich bei Letzterem wirklich gar nicht traurig war, denn mit John hatte ich bereits in Teil 1 abgeschlossen. Jedenfalls trägt das alles dazu bei, dass Aisling wieder nach Ballygobbard zurückkehrt und bei ihrer Mutter wohnt. Und sie sich kurzerhand dazu entschließt, dort ein Café zu eröffnen.
Ganz allgemein passiert wirklich sehr viel in Aislings Leben und ich hatte wieder sehr viel Spaß damit, das zu verfolgen. Vieles wirkte so alltäglich, so authentisch und war trotzdem unterhaltsam. Da hat es gar nicht mal so große Dramen gebraucht. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb mich das Drama gegen Ende dann eher gestört hat. Ansonsten mochte ich die Geschichte einfach. Und war wieder überrascht, wie anders sie doch ist. Denn man mag vielleicht – wie schon bei Teil 1 – eine Romantic Comedy erwarten, ein bisschen Chick Lit. Doch eigentlich ist die Liebe hier eher Nebensache. Und das ist auch gut so. Vielmehr dreht sich die Geschichte um Aisling und was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Worin sie gut ist. Welche Träume sie hegt. Es geht um Freundschaft und Familie und ja, auch um Liebe, aber eben nur am Rande. Und es werden auch ein paar ernstere Töne angeklungen, ohne direkt drüber zu sein.
Den Schreibstil des Autorenduos Breen und McLysaght nun im Original auf englisch zu lesen, war auch sehr interessant. Und wirklich super (wobei ich hier tatsächlich auch die Übersetzung mag). Besonders das Irische hat mir gefallen, wenn ich mir auch manches Mal etwas erschließen musste. Aber so etwas macht ein Buch ja besonders. Ansonsten schreit der Stil der beiden ja nach Aisling, spiegelt sie, ihre Persönlichkeit perfekt wieder. Ihren Pragmatismus, ihre Penibilität in mancher Hinsicht. Das ist sicherlich nicht für jeden etwas. Überhaupt der Charakter Aisling. Sie ist zwar herrlich normal, aber vielleicht liegt genau darin das Problem: Dass man sich zu leicht mit ihr identifizieren kann. Und man das nicht immer möchte. Ich persönlich fand es okay. Aber obwohl ich Aisling wirklich mochte, war sie mir dann doch wieder zu arg das ein oder andere Mal.

Mein Fazit


Also habe ich nun auch das zweite Buch zur unverwechselbaren Aisling gelesen und hätte es wieder in mich aufsaugen können. Die Geschichte und vor allem ihre Protagonistin sind so schön normal, so authentisch, dass ich wirklich viel Spaß beim Lesen hatte. Nicht alles an diesem Roman hat mir gefallen, nicht immer war mir Aisling sympathisch, aber es war trotzdem eine schöne Lektüre, weswegen sie von mir 4 von 5 Sternen erhält.

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