Direkt zum Hauptbereich

"Game of Thrones" Staffel 1


Wer hat nicht schon von "Game of Thrones" gehört? Ich glaube, inzwischen gibt es kaum jemanden mehr, der noch nichts von der Serie oder der Buchreihe gehört hat. Vor fast drei Jahren, als ich die erste Staffel geschenkt bekam, hab auch ich schonmal was davon gehört beziehungsweise gelesen, in der Fernsehzeitung, als die erste Staffel frisch ins Free TV kam. Damals hat es mich noch nicht so wirklich interessiert, als ich die DVD dann in den Händen hielt, war ich trotzdem total aufgeregt, nahm mir vor, bald anzufangen, die Serie zu schauen. Und hier sitze ich, fast drei Jähre und einige Staffeln später und hab mir die erste Staffel "Game of Thrones" zum x-ten Mal angesehen, um mich seelisch auf die bald auf DVD erscheinende sechste Staffel vorzubereiten und weil ich einfach nicht genug bekommen kann von den Intrigen aus Westeros.
Die erste Staffel wirft einen ins kalte Wasser: Westeros, ein fiktives Land mit seinen sieben Königreichen und seinem König, alles sehr mittelalterlich. Die großen Adelshäuser, Stark, Lennister, Baratheon, Targaryen. Die vielen Charaktere, jeder verschieden, einzigartig, niemand komplett gut oder böse, und die Intrigen, die gesponnen werden.
Es fängt mit einem Tod an: Die Hand des Königs ist gestorben und jetzt will der König, Robert Baratheon, seinen engen Freund Ned Stark aus dem Norden in die Hauptstadt Königsmund im Süden einberufen, zur Hand ernennen. Damit werden so einige Ereignisse in Gang gesetzt. Ein Teil der Stark-Familie bleibt auf Winterfell, Neds Bastard, Jon Schnee, geht an die Mauer, die das Königreich vom wilden Norden trennt, um dort der Bruderschaft beizutreten, und der andere Teil zieht nach Süden, wo er sich mit Speichelleckern und Betrügern zurechtfinden muss. Vor allem mit den Lennisters, von denen Cersei Lennister mit dem König verheiratet ist, scheint etwas gegen die Starks zu haben.
Am anderen Ende der Welt sitzt Daenerys Targaryen, die von ihrem Bruder Viserys an einen Reiterlord verheiratet wird. Viserys erhofft sich, so an eine Armee zu kommen, um nach Westeros zurückzukehren und den Thron zurückzuerobern, der seiner Familie entrissen wurde.
Am Anfang ist es unglaublich schwer, sich in der komplexen Handlung zurechzufinden und die ganzen Charaktere auseinander zu halten. So viele Informationen, so viele Leute, die sich auch noch ähnlich sehen... Aber irgendwann blickt man dann doch durch, kennt mehr oder weniger jedermanns Geschichte, seinen Charakter und es wird sooo schwer, jemanden unsympathisch zu finden! Klar habe ich Figuren, die ich nicht so wirklich leiden kann, aber dadurch, dass sie alle so komplex sind, so durch und durch menschlich, versteht man sie und, na ja, mir fällt es schwer, Leute zu hassen, deren Handlungen ich nachvollziehen kann, selbst Cersei Lennistert^^
Trotzdem haben sich auch für mich Lieblingscharaktere herausgebildet, Charaktere, die ich eher nervig fand, solche, die mich total fasziniert haben...einfach die volle Bandbreite!
Und (Vorsicht: SPOILER!) irgendwann kam dann der Punkt, als eine vermeintliche Hauptperson einfach so, mir nichts, dir nichts, getötet wird. Es trifft einen vollkommen unvorbereitet. Meiner Meinung nach wird man durch andere Filme, Serien, Bücher viel zu sehr verhätschelt, andauernd überlebt jeder, man weiß sowieso, dass die Protagonisten gar nicht sterben können, das geht einfach nicht. "Game of Thrones" ist da einzigartig. deswegen war die Stelle, an der eben diese eine Person starb, der Moment, in dem ich aufgesprungen bin, herumlief und jedem - ob er es wollte oder nicht - erzählt hab, wie toll die Serie doch ist, wie einzigartig, wie krass. Deswegen kann ich nur davon schwärmen, die jedem empfehlen.
"Game of Thrones" ist eine Serie, die in seinen Bann zieht, ob man es will oder nicht!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mein Herz in zwei Welten

Autor:  Jojo Moyes Verlag:  Wunderlich Seiten:  586 Erscheinungsdatum:  23. Januar 2018 weitere Bücher des Autors:  Die Frauen von Kilcarrion, Suzannas Coffee-Shop, Dem Himmel so nah, Lou-Reihe (Ein ganzes halbes Jahr, Ein ganz neues Leben,   Mein Herz in zwei Welten ), Eine Handvoll Worte, Weit weg und ganz nah, Die Tage in Paris, Ein Bild von dir, Über uns der Himmel, unter uns das Meer, Nachts an der Seine, Im Schatten das Licht, Kleine Fluchten: Geschichten vom Hoffen und Wünschen Klappentext «Trag deine Ringelstrumpfhosen mit Stolz.  Führe ein unerschrockenes Leben. Fordere  dich heraus. Lebe einfach.» Diese Sätze hatte Will Louisa mit auf den Weg gegeben. Doch nach seinem Tod brach eine Welt für sie zusammen. Es hat lange gedauert, aber endlich ist sie bereit, seinen Worten zu folgen, und wagt in New York einen Neuanfang. Die glamouröse Welt ihrer Arbeitgeber könnte von Lous altem Leben in der englischen Klein...

Neues Buch zu "Eragon" ?

Anscheinend steht es schon länger fest: Es wird einen fünften Teil der "Eragon"-Reihe von Christopher Paolini geben. Ich hab das erst vor Kurzem erfahren, als eine Freundin es mir erzählt hat. Dazu muss ich sagen, dass ich nicht der allergrößte "Eragon"-Fan bin, aber trotzdem freut es mich zu hören, dass die Reihe fortgesetzt wird, weil, na ja, mich als Büchersuchtie freut so etwas eben und außerdem fand ich sowohl die Geschichte an sich und auch einige der Charaktere sehr interessant. Also hab ich mich sofort mal drangemacht und recherchiert, was es zu einem 5. Band "Eragon" herauszufinden gibt. Dazu sei noch zu sagen, dass absolute Spoiler-Gefahr für all diejenigen besteht, die die bisher erschienenen Eragon-Bücher noch nicht gelesen haben! Wer also noch nicht mit der reihe durch ist, sollte das hier nicht lesen, um sich nichts vorwegnehmen zu lassen.

Himmelsfern

Autor:  Jennifer Benkau Verlag:  script5 Seiten: 496 Erscheinungsdatum:  16. September 2013 weitere Bücher des Autors:  Schattendämonen (Nybbas Träume, Nybbas Nächte, Nybbas Blut), Phoenixfluch, Stolen Mortality,   Himmelsfern , Himmelsnah, Dark Canopy, Dark Destiny, Marmorkuss , Mit Rosen bedacht, Wenn wir fallen, Es war einmal Aleppo, Mein Wille geschehe, Hummelhörnchen – Zaubern müsste man können Klappentext Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, dem ihr Herz gehört, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer. Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein? Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit dem brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung...