Freitag, 30. September 2016

"Game of Thrones" Staffel 1


Wer hat nicht schon von "Game of Thrones" gehört? Ich glaube, inzwischen gibt es kaum jemanden mehr, der noch nichts von der Serie oder der Buchreihe gehört hat. Vor fast drei Jahren, als ich die erste Staffel geschenkt bekam, hab auch ich schonmal was davon gehört beziehungsweise gelesen, in der Fernsehzeitung, als die erste Staffel frisch ins Free TV kam. Damals hat es mich noch nicht so wirklich interessiert, als ich die DVD dann in den Händen hielt, war ich trotzdem total aufgeregt, nahm mir vor, bald anzufangen, die Serie zu schauen. Und hier sitze ich, fast drei Jähre und einige Staffeln später und hab mir die erste Staffel "Game of Thrones" zum x-ten Mal angesehen, um mich seelisch auf die bald auf DVD erscheinende sechste Staffel vorzubereiten und weil ich einfach nicht genug bekommen kann von den Intrigen aus Westeros.
Die erste Staffel wirft einen ins kalte Wasser: Westeros, ein fiktives Land mit seinen sieben Königreichen und seinem König, alles sehr mittelalterlich. Die großen Adelshäuser, Stark, Lennister, Baratheon, Targaryen. Die vielen Charaktere, jeder verschieden, einzigartig, niemand komplett gut oder böse, und die Intrigen, die gesponnen werden.
Es fängt mit einem Tod an: Die Hand des Königs ist gestorben und jetzt will der König, Robert Baratheon, seinen engen Freund Ned Stark aus dem Norden in die Hauptstadt Königsmund im Süden einberufen, zur Hand ernennen. Damit werden so einige Ereignisse in Gang gesetzt. Ein Teil der Stark-Familie bleibt auf Winterfell, Neds Bastard, Jon Schnee, geht an die Mauer, die das Königreich vom wilden Norden trennt, um dort der Bruderschaft beizutreten, und der andere Teil zieht nach Süden, wo er sich mit Speichelleckern und Betrügern zurechtfinden muss. Vor allem mit den Lennisters, von denen Cersei Lennister mit dem König verheiratet ist, scheint etwas gegen die Starks zu haben.
Am anderen Ende der Welt sitzt Daenerys Targaryen, die von ihrem Bruder Viserys an einen Reiterlord verheiratet wird. Viserys erhofft sich, so an eine Armee zu kommen, um nach Westeros zurückzukehren und den Thron zurückzuerobern, der seiner Familie entrissen wurde.
Am Anfang ist es unglaublich schwer, sich in der komplexen Handlung zurechzufinden und die ganzen Charaktere auseinander zu halten. So viele Informationen, so viele Leute, die sich auch noch ähnlich sehen... Aber irgendwann blickt man dann doch durch, kennt mehr oder weniger jedermanns Geschichte, seinen Charakter und es wird sooo schwer, jemanden unsympathisch zu finden! Klar habe ich Figuren, die ich nicht so wirklich leiden kann, aber dadurch, dass sie alle so komplex sind, so durch und durch menschlich, versteht man sie und, na ja, mir fällt es schwer, Leute zu hassen, deren Handlungen ich nachvollziehen kann, selbst Cersei Lennistert^^
Trotzdem haben sich auch für mich Lieblingscharaktere herausgebildet, Charaktere, die ich eher nervig fand, solche, die mich total fasziniert haben...einfach die volle Bandbreite!
Und (Vorsicht: SPOILER!) irgendwann kam dann der Punkt, als eine vermeintliche Hauptperson einfach so, mir nichts, dir nichts, getötet wird. Es trifft einen vollkommen unvorbereitet. Meiner Meinung nach wird man durch andere Filme, Serien, Bücher viel zu sehr verhätschelt, andauernd überlebt jeder, man weiß sowieso, dass die Protagonisten gar nicht sterben können, das geht einfach nicht. "Game of Thrones" ist da einzigartig. deswegen war die Stelle, an der eben diese eine Person starb, der Moment, in dem ich aufgesprungen bin, herumlief und jedem - ob er es wollte oder nicht - erzählt hab, wie toll die Serie doch ist, wie einzigartig, wie krass. Deswegen kann ich nur davon schwärmen, die jedem empfehlen.
"Game of Thrones" ist eine Serie, die in seinen Bann zieht, ob man es will oder nicht!

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