Mittwoch, 3. Mai 2017

Bastille Day

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Damals hat der Trailer mich (zumindest ein wenig) auf den Film angefixt, der eigentlich ganz interessant wirkte. Das, die Musik im Trailer ("Jungle" von Jamie N Commons und den X Ambassadors) und Richard Madden, ich geb's ja zu^^
Nichtsdestotrotz bin ich nicht ins Kino gegangen, um mir "Bastille Day" anzusehen, so groß ist meine Liebe zu "Game of Thrones" und seinen Stars dann auch wieder nicht. Jetzt hatte ich dann aber doch mal Lust, mir den Actionthriller anzusehen, denn momentan hänge ich bei den Serien, die ich gerade schaue, ein bisschen fest.
In dem Film geht es um einen Bombenanschlag in Paris, auf den eine Drohung folgt, binnen der kommenden 24 Stunden sei der nächste Anschlag geplant. Agent Briar wird von der CIA dorthin geschickt, um den Fall zu lösen. Hauptverdächtiger ist Michael Mason. Doch der ist bloß ein Taschendieb, der die Bombe zufällig gestohlen hat, bevor sie hochging. Nun muss Mason Briar helfen, die wahren Täter zu finde, und zwar nicht nur, um seine eigene Unschuld zu beweisen, sondern auch um einen weiteren Anschlag zu verhindern.
Die Darsteller sind natürlich sehr cool, außer Richard Madden als Taschendieb spielt Idris Elba eine Hauptrolle und die beiden machen ihre Sache natürlich gut. Die meisten anderen waren zumindest mir eher unbekannt. Was die Story angeht...joooaaa... "Bastille Day" war ganz nett anzusehen, aber mehr auch nicht. Der Geschichte fehlen die Glanzpunkte, das Neue, das einen staunen lässt. So war es mir zu absehbar und zu sehr 0815-Actionfilm, mit ein paar spannenden Szenen und witzigen Dialogen, aber eben nichts besonderes.
Ein paar Sachen haben mir dann aber doch ganz gut gefallen. Zum einen, dass der Film keine hollywoodträchtige Liebesgeschichte aufweist, wie das so oft in diesen Filmen der Fall ist. In dem Punkt unterscheidet er sich von den meisten anderen aus dem Genre. Und dann noch die Länge. Hört sich jetzt vielleicht erstmal komisch an, aber ich fand es super, dass "Bastille Day" nur ca. eineinhalb Stunden dauert, ich brauche nicht immer diese mindestens zweistündigen Actionblockbaster, in die so viel Bumm und Bämm gepackt wird, dass man sich danach nur noch grob an ein paar Explosionen erinnern kann. Nein, der Film hier ist mal kürzer und beugt so dagegen vor, zu schnell langweilig zu werden.
Insgesamt ist "Bastille Day" für mich nur Mittelmaß. Nicht schlecht, aber zu sehr von der Stange, ohne das besondere Etwas. Um mal für kurze Zeit abzuschalten ist der Film auf jeden Fall gut, aber ich denke nicht, dass ich ihn so schnell wieder ansehen werde...

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