Direkt zum Hauptbereich

"Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" im Kino

http://www.gamers.at/wp-content/uploads/2018/11/DE_Hauptplakat_FBTCOG-1864x860.jpg
Wie lange ich darauf gewartet habe, kann ich genau sagen, nämlich seit ich den ersten "Phantastische Tierwesen"-Film im Kino gesehen habe. Nun war es also so weit, mein Kino-November wurde durch "Grindelwalds Verbrechen" vervollständigt und ich war mehr als nur gespannt, wie sich die Dinge im Harry-Potter-Vorgänger entwickeln würden. Das Internet hatte meine Neugierde zusätzlich angestachelt durch verschiedene Trailer und Gerüchte.
Bevor ich jetzt etwas zum zweiten Teil rund um Newt Scamander sage, eine Sache: Ich habe den Hype um den Vorgänger nicht ganz so verstanden. Ja, ich mochte den Film, vor allem die Grafik, die Rückkehr in die von J.K. Rowling erschaffene Zaubererwelt und den Protagonisten Newt, aber mir kam er doch ziemlich kindhaft vor.Also ja, ganz nett anzuschauen und schön, aber nicht das Spannendste, was das Harry-Potter-Universum zu bieten hat.
"Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen" trifft schon wieder eher meinen Geschmackt, ist düsterer, weniger von diesem "wie man magische Tiere zähmt". Was ja auch ganz nett ist und hier wieder eingesetzt wird, aber der Film besteht nicht mehr daraus. Stattdessen steht Grindelwalds Aufbau einer Anhängerschaft im Vordergrund. Die Geschichte setzt kurz nach den Ereignissen des ersten Teils an, in den 1920er Jahren und zeigt, wie Grindelwald erst aus dem Gefängnis ausbricht, um sich dann in Paris auf die Suche nach Credence zu machen, der New York überlebt hat, weil er diesen auf seiner Seite wissen möchte. Gleichzeitig reist auch Tina nach Frankreich, um einerseits Credence aufzuspüren und andererseits Grindelwald Einhalt zu gebieten. Und auch Newt, Queenie und Jacob kommen nach Paris, hauptsächlich, um Tina aufzusuchen. Obwohl Newt zusätzlich von Dumbledore (ja, ich spreche natürlich von DEM Dumbledore) angewiesen wurde, Grindelwald aufzuhalten. Credence auf der anderen Seite hat Unterschlupf in einem Zirkus in Paris gesucht, wo er in der Maledicta Nagini (ja, kein Verschreibfehler, Nagini) eine Freundin gefunden hat.
In "Phantastische Tierwesen: grindelwalds Verbrechen" treffen also nicht nur einige Figuren aufeinander, genauso vielseitig ist auch die Handlung. Dieses ganze "jeder sucht jeden" ist meiner Meinung auch echt ausschweifend, wenn man bedenkt, was der Kern des Filmes ist, aber deswegen noch nicht uninteressant. Am spannendsten zu verfolgen fand ich ja das Geheimnis um Credence's Herkunft. Dieses Detail zieht sich den ganzen Film über durch und mündet in einer doch ziemlich überraschenden Offenbarung.
Was ich an dem Film sehr cool fand, war das Vorkommen einiger Charaktere, von denen man zwar bereits gehört hatte, wenn man sich ein bisschen in dem Universum auskennt, sie jedoch noch nie so wirklich gesehen hat. Beziehungsweise das Wiedertreffen mit altbekannten Charakteren. Mit Ersterem meine ich Figuren wie Leta Lestrange, Newts Jugendliebe, zu der er sich noch immer hingezogen fühlt. Oder Nicolas Flamel, der durch den Stein der Weisen berühmt wurde. Das Wiedersehen mit Dumbledore hat mir jedoch die größte Freude bereitet, auch weil finde, dass Jude Law ihn in seinen jungen Jahren sehr gut verkörpert hat. Professor McGonagalls Auftritt hingegen war für mich unnötig, erstens, weil er sowieso so kurz und zweitens so ganz gegen bisher offizielle Informationen zum Charakter war.
Überhaupt bin ich, was die Charaktere betrifft, doch ziemlich zwiegespalten. Es gibt einige, die ich wirklich toll fand und ich sofort (wieder) ins Herz geschlossen habe. Wie Newt Scamander mit seiner leicht schrägen Art (ach, Eddie Redmayne 😍) oder Jacob, der sympatischste Mensch im Film. Auch Nagini fand ich von Anfang an sehr cool, auch wenn ich diese menschliche Nagini noch nicht mit der Schlangen-Nagini übereinstimmen kann... Andererseits gibt es dann Figuren, mit denen ich einfach nicht warm werde. Mit Johnny Depp als Grindelwald zum Beispiel, denn es tut mir wirklich leid, aber meiner Meinung passt er ganz einfach nicht in diese Rolle. Vielleicht auch, weil ich dauernd Jack Sparrow vor Augen habe 🙈 Oder Queenie, die mir in diesem Teil wirklich auf die Nerven gegangen ist mit dem Dauerthema Hochzeit, das bei ihr rauf und runter lief.
Also wie schon gesagt, nicht ganz so einfach bei mir der Film, aber durch die düsterere Stimmung mochte ich ihn schon auf jeden Fall. Und nach diesem (vielleicht etwas zu gewollt?) dramatischen Ende möchte ich doch nur zu gerne wissen, wie es weiter geht, wie sich alles entwickeln wird und dann auf die bekannten "Harry Potter"-Filme hinausläuft. Ich bin gespannt!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?

Autor:  Megan Miranda Verlag:  Penguin Verlag Seiten: 430 Erscheinungsdatum:  13. November 2017 weitere Bücher des Autors:  Splitterlicht,  TICK TACK – Wie lange kannst du lügen? , Gefährliche Wahrheiten Klappentext Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihren Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen –  das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte...

Forever 21 - Zwischen uns die Zeit

Klappentext Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss.

Elfenkuss

Klappentext Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Als eine Bande mörderischer Orks die magische Elfenwelt bedroht, setzt Laurel alles daran, ihre Aufgabe zu erfüllen.  Laurel weiß, egal wie der Kampf ausgeht, sie wird sich am Ende entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als Highschool-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen... Meine Meinung Zur Buchgestaltung Das Cover des Buches sieht ganz hübsch aus. ...