Dienstag, 12. Juni 2018

Game of Thrones Live Concert Experience ­čśŹ


Hach, wie war ich aufgeregt, als ich letztes Jahr gesehen habe, was da auf die "Game of Thrones"-Fans in Deutschland zukommt. Ein Konzert zur Serie? Das w├Ąre doch perfekt f├╝r mich, dachte ich mir. Ich liebe Game of Thrones. Ich liebe Musik. Ich liebe die Musik aus Game of Thrones. Und weil ich das taktisch klug angehen wollte, habe ich direkt allen m├Âglichen Leuten davon vorgeschw├Ąrmt, dass 2018 diese Veranstaltung in Deutschland stattfinden w├╝rde und wie toll es doch w├Ąre, dort hinzugehen. Nicht ohne den Hintergedanken, dass ich bald Geburtstag h├Ątte ­čśü
Meine unglaublich subtilen Manipulationsversuche (├í la "willst du mir das nicht schenken") haben dann tats├Ąchlich gefruchtet und ich habe ein Ticket zu meinem letzten Geburtstag bekommen. Was trotz allem noch eine ziemlich ├ťberraschung war, denn irgendwie hatte ich nicht mehr damit gerechnet ­čśä
Und letzte Woche war es dann endlich so weit: Die Game of Thrones Live Concert Experience stand an und ich bin daf├╝r mit meiner Mutter zusammen nach Frankfurt gereist.


Ach, ich k├Ânnte jetzt seitenlang von dem Konzert schw├Ąrmen. Wie unglaublich sch├Ân die Musik ist, die gespielt wurde (kein Wunder, es handelt sich dabei immerhin um den Soundtrack von Game of Thrones). Wie gut die St├╝cke gew├Ąhlt waren (nur das ein oder andere Theme kam mir ein wenig zu kurz). Wie gut die Videosequenzen dazu gepasst haben. Wie unfassbar toll die B├╝hne aufbereitet war mit den Effekten wie Nebel und Feuer und ├╝berhaupt den Lichteffekten. 
Etwa zwei Stunden lang ging das Konzert und umfasste den Soundtrack aller sieben Staffeln von Game of Thrones. Dirigiert wurde das Ganze von Ramin Djawadi, der den Soundtrack auch komponiert hat. Ein Deutscher, wusstet ihr das? Ich jedenfalls nicht, deswegen war ich erst einmal verbl├╝fft, als er pl├Âtzlich auf deutsch moderierte^^
Es gab viele laute, actiongeladene Momente (bei denen Djawadi einmal sogar mit der E-Gitarre ├╝ber die B├╝hne lief, sehr geil). Auf de anderen Seite wurde es aber auch oft leise, traurig, wehm├╝tig, wenn mal nur Violine, Cello oder Piano zu h├Âren war. Ich kann gar nicht aufz├Ąhlen, wie oft ich G├Ąnsehaut hatte, wie oft mir die Tr├Ąnen in den Augen standen. Ja, ich wurde ein bisschen emotional, aber die Wirkung hat GoT fast immer auf mich und diese ganzen Szenen zu sehen (hier besteht ├╝brigens h├Âchste Spoiler-Gefahr f├╝r diejenigen, die noch nicht auf dem aktuellen Stand sind) plus das live Orchester hat einfach eine ganz gro├čartige Stimmung gemacht. 
F├╝r Fans (und auch nicht-unbedingt-Fans, w├╝rde ich mal behaupten) ein ganz gro├čes Ereignis, das ich nicht mehr missen m├Âchte!

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