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Die Entdeckung der Unendlichkeit


Ich hatte schon eine Weile vor, mir diesen Film anzuschauen. "Die Entdeckung de Unendlichkeit" hörte sich einfach nach einer schönen Geschichte an, die mich noch ein wenig mehr interessierte, weil sie auf wahren Begebenheiten beruht. Als eine Freundin meinte, sie hat den Film auf DVD, habe ich also gefragt, ob ich ihn mir ausleihen kann und da bin ich jetzt und habe mir den Film über Stephen Hawkings Leben angesehen.
Ich gehe mal davon aus, dass jeder schonmal den Namen Stepen Hawkings gehört hat. Der Film verfolgt sein Leben, angefangen mit der ersten Begegnung mit seiner zukünftigen Frau Jane, als beide in Cambridge studieren, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Das andere große Thema im Film ist natürlich Hawkings Krankheit.
Ich muss zugeben, ich kannte mich vorher nicht gerade gut mit den Fakten aus Stephen Hawkings Leben aus, wusste, dass er ein großer Physiker ist und auch von seiner Krankheit. Sein Leben nun verfilmt zu sehen war für mich aber auf jeden Fall sehr interessant und hat mich an vielen Stellen unglaublich berührt. Vor allem bei dem Part, als er von seiner Krankheit erfährt, hat mich richtig mitgenommen und die Tränen sind mir übers Gesicht gelaufen. Trotz allem gab es jedoch auch schöne, hoffnungsvolle und manchmal sogar witzige Stellen.
Was mir noch sehr gut an dem Film gefallen hat, war, wie die Beziehung zwischen Stephen und Jane dargestellt wurde. Ich hatte irgendwie die totale Harmonie erwartet, dass alles wie im Märchen dargestellt wird. Na gut, nicht das mit der Krankheit, aber ihre Ehe, dass zwischen den beiden schon immer Liebe war, Liebe ist und immer sein wird, wie man es aus den vielen Hollywood-Filmen kennt. Doch da habe ich mich getäuscht, denn in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" werden nicht nur die schönen Seiten gezeigt (die vorhanden sind, aber nicht kitschig wirken), sondern auch die Probleme, mit denen Stephen und Jane zu kämpfen haben. Es wirkte einfach echt und nicht wie die angepasste, beschönigte Version einer wahren Geschichte.
Dass mich der Film so berührt hat, liegt bestimmt auch an den Schauspielern. Eddie Redmayne hat mit seiner Darstellung auch den Oscar erhalten und wie ich finde zurecht. Wie er Stephen Hawking spielt ist wirklich unglaublich. Nicht nur wegen der Gestik, auch die Mimik war so toll, wirkte immer so echt. Genauso Felicity Jones als Jane. Mit der Besetzung wurde also alles richtig gemacht und zusammen mit der Geschichte ist ein unglaublich schöner und ergreifender Film entstanden, den ich nur empfehlen kann 😊

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