Direkt zum Hauptbereich

"The 100" Staffel 6


https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/S/sgp-catalog-images/region_DE/wb-2080718_6000120387-Full-Image_
GalleryCover-de-DE-1557509546569._UY500_UX667_RI_VphdGqGds0WWo1UNxJTs7u2CxT2m1Ax2_TTW_.jpg

Bei manchem Serien merke ich selbst, dass ich sie nur noch weiterschaue, weil ich sie irgendwann mal angefangen habe und damals auch gut fand. Genau so ergeht es mir mit "The 100". Als die Serie vor Jahren hier in Deutschland ihren Release feierte, habe ich sie mir unheimlich gerne angesehen. Da kamen mir die Ideen aber auch noch frisch vor und ich bin den ersten Staffeln gespannt verfolgt. Inzwischen kommen mir diese Ideen eben nicht mehr frisch vor, eigentlich alles war schonmal da und wirkt aufgewärmt. Ich bin eigentlich nur noch am Ball, weil ich angefangen habe und doch irgendwie wissen möchte, wie alles ausgehen wird – und weil "The 100" eine Serie ist, die auch meine Geschwister schauen und mit denen ich mich darüber unterhalten kann.
An sich hatte ich mich einigermaßen auf die sechste Staffel gefreut. Zumindest ein bisschen. Ich war gespannt darauf, was dieser neue Planet, den die gefunden hatten, bereithalten würde. Gut, ich muss gestehen, dass der originale Trailer mich ein wenig skeptisch machte. Ich meine, das hatte einen schon sehr seltsamen Look and Feel. Nach den ersten paar Folgen war ich mir dann auch sicher, dass mich diese Staffel wohl nicht mehr vom Hocker reißen würde. Schon allein dass die Gruppe auf diesem neuen Planeten landet und eigentlich nur in der ersten Folge etwas zu dessen Eigenheiten passiert, war einfach schade. Wie in Staffel 1 mit dem Reh, das zwei Köpfe hatte oder den fluoreszierenden Blumen – von denen sah man später nie wieder etwas. Hier hätte man noch viel mehr Welterkundung mit reinbringen können. 
Stattdessen gab es wieder etliche Konflikte, natürlich mit denen, die bereits auf dem Planeten lebten. Kam mir nur allzu bekannt vor. Und ja, die Problematik war hier eine andere, aber doch ähnlich genug, als dass sie mich nerven konnte. Außerdem konnte mich auch wirklich nichts überraschen. Am Anfang von "The 100" gab es durchaus noch Ereignisse, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Inzwischen ist alles so vorhersehbar und / oder juckt mich ganz einfach nicht. Auch hier muss man sich wieder von Figuren verabschieden und ich habe mich eher gefreut, den nervigen Charakter los zu sein, als dass ich groß mitgefühlt hätte.
Überhaupt gibt es in der Serie nur noch wenige Charaktere, die mich nicht nerven. Eigentlich nur noch Murphy, Bellamy, Clarke (zumindest die meiste Zeit) und Raven. Alle anderen haben inzwischen einen Status bei mir á la "kann ich langsam nicht mehr sehen". Besonders schlimm in dieser Staffel fand ich Jordan (Montys und Harpers Sohn, wirklich unnötig dieser Typ), Diyoza (ihre einzige Rolle schien auch nur zu sein, pseudo-coole Sprüche abzugeben) und Echo (was sollte nur dieser schlimme Versuch, ihr eine schwierige Vergangenheit anzudichten?). Die Zeit, in der ich die Charaktere schön vielfältig fand und sie tolle Entwicklungen durchmachten, scheint mir leider vorbei zu sein.
Wenn ich gewusst hätte, wie sich diese Serie entwickelt, hätte ich sie wohl gar nicht erst angefangen. Die sechste Staffel hat mich so gar nicht überzeugen wollen. Glücklicherweise steht nun nur noch eine Staffel aus. Die werde ich mir wohl noch ansehen. Wären es noch mehr, hätte ich es mir zweimal überlegt – und mich sehr wahsrcheinlich dagegen entschieden.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Skulduggery Pleasant - Die Diablerie bittet zum Sterben

Klappentext Ein Teleporter nach dem anderen wird umgebracht. Wer steckt dahinter? Und was bezwecken der oder die Mörder? Gut, dass Stephanie ihr Spiegelbild hat, das für sie in die Schule geht und die Hausaufgaben macht. Denn wer kann sich schon vormittags auf Geometrie konzentrieren, wenn er nachmittags noch eine Mordserie aufklären muss? In ihrem neuesten Fall müssen Skulduggery und Stephanie einen jungen Teleporter namens Fletcher Renn beschützen. Dumm nur, dass der sich als größte Nervensäge auf Erden entpuppt - und dass ihnen nicht nur die Diablerie im Nacken sitzt, sondern auch Remus Crux, der tollpatschigste Detektiv, den die Welt je gesehen hat. Der glaubt doch allen Ernstes, Skulduggery selbst sei der Teleporter-Mörder!  Meine Meinung Zur Buchgestaltung Hier auf dem Bild sieht man es jetzt nicht, weil ich das Buch ausgeliehen habe und, na ja, wer leiht schon den Umschlag eines Hardcover-Buches mit aus, aber das Cover von "Skulduggery Pleasant - Die Diable...

Forever 21 - Zwischen uns die Zeit

Klappentext Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss.

"Crazy Rich" auf Netflix

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51u8I%2BmRd3L.jpg