Freitag, 14. Oktober 2016

The First Avenger: Civil War

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Ich wollte mir den Film ja schon lange ansehen, hab viel Gutes über ihn gehört, bin aber die ganze Zeit nie dazu gekommen. Aber jetzt hab ich es auch geschafft und ich muss sagen, ich bin begeistert! Zwar dauert er wieder mal unglaublich lang - fast 2,5 Stunden! -, dafür passiert aber auch verdammt viel in dieser Zeit.
Na ja, von Anfang an: Der Film spielt nach den Ereignissen des zweiten Avenger-Films und es dreht sich viel um die Auswirkungen der Avengers, nämlich dass sie trotz der mehrmaligen Rettung der Menschheit immer auch ein Riesen-Chaos angerichtet haben, nicht zu vergessen viele Unschuldige ums Leben kamen, Deswegen haben die verschiedenen Regierungen der Welt beschlossen, den Avengers einen Riegel vorschieben zu wollen, sie zu einer staatlichen Gruppe zu machen, de nur auf ihren Befehl hin ausgeschickt werden soll. Während Tony Stark, Rhodes und auch Natasha dafür sind, spricht vor allem Steve Rogers sich dagegen aus. Der erste Schritt zur Entzweiung der Avengers ist also getan. Als dann auch noch der Winter Soldier alias Bucky Barnes, ehemaliger Kumpel von Steve, auf den Plan tritt und gesucht wird, ist das Chaos komplett. Denn Steve will nicht glauben, dass Bucky hinter dem Bombenanschlag steckt.
Der Hauptgrund, weswegen ich mir den Film nicht entgehen lassen wollte, ist der, dass hier die halbe Avengers-Crew mit dabei ist. Captain America war ja noch nie mein Liebling, er ist so rechtschaffen und moralisch unantastbar, der erste Film nur mit ihm was deswegen auch gar nicht meins, aber dadurch, dass die anderen auch mitmischen, wird der Film für mich um einiges besser.
Es ist unglaublich cool, wie sich der Konflikt anbahnt, wieso sich die ein oder andere Person auf die ein oder andere Seite stellt, jeder hat andere Beweggründe. So ganz sicher ist sich trotzdem niemand, ob er sich auch richtig entschieden hat. Die Jagd auf den Winter Soldier und gleichzeitig die Anschläge des echten Bombenlegers, der übrigens gespielt wird von Daniel Brühl - der den Bösewicht wirklich unglaublich gut spielt! Und es ist nicht mal der typisch deutsche Böse o.o - und mittendrin die Frage, wie weit sie gehen, wer gegen wen ist.
Der Film wartet mit unglaublich viel Action, aber auch Charakter auf, es gibt Wendungen und wieder einmal Witz, wie es für die Marvel-Filme eben typisch ist. Mein Liebling ist ja Tony Stark alias Iron Man, Robert Downey junior ist ja sowie ein klasse Schauspieler, aber in dem Film übertrifft er sich wieder mal selbst. Ich selbst bin auch eindeutig im Team Iron Man, wo auch sonst :p Das Team hat auch die cooleren Mitglieder: Natasha, Rhodes, Vision. Und ein paar neue Gesichter, die ich einfach nur mega fand, nämlich Black Panther und Spider-Man! Spider-Man war mein absoluter Favorit, wie er dazugeholt wurde und überhaupt, wie er ist. Ich weiß jetzt schon, dass ich mir seinen eigenen Film, der glaube ich nächstes Jahr in den Kinos anläuft, unbedingt ansehen muss! Okay, ich muss sagen, Ant Man, der im Team Cap war, ist auch ganz witzig (seinen Film hab ich noch nicht gesehen), aber nein, ich bin im Team Iron Man :D
Es war wirklich unglaublich interessant zu sehen, wie weit die beiden Teams gehen, um das, woran sie glauben, zu verteidigen, was sie dafür opfern. Ein toller Film, ich kann jedem Marvel- beziehungsweise Superhelden- oder Comic-Fan nur empfehlen, ihn sich anzuschauen, egal, ob man Steve Rogers jetzt nervig findet wie ich oder nicht. Es lohnt sich!

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