Direkt zum Hauptbereich

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

http://www.gamesfun-online.de/dervideospieler_de/images/movie/dasmaedchendasdurchdiezeitsprang/cover.jpg

Der Name des Films kam mir schon bekannt vor, als eine Freundin meinte, dass ich mir den mal anschauen könnte, also habe ich mir gleich mal einen Trailer angeschaut. Und musste feststellen, dass ich irgendwie etwas anderes erwartet hatte, was genau, kann ich nicht wirklich sagen. Eine andere Art von Zeitreisen? Kann sein... Weil "anders" aber nicht gleich "schlechter" bedeutet, habe ich mir den Film angesehen und bereu es auch nicht, denn er ist ziemlich schön und regt gleichzeitig zum Nachdenken an.
Die Geschichte dreht sich um Makoto, eine 17-jährige Schülerin, die noch nicht so ganz weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Eigentlich ist sie ganz zufrieden damit, wie es gerade läuft, würde gerne für immer mit ihren beiden Freunden Kosuke und Chiaki zusammenbleiben. Eines Tages merkt Makoto, dass sie in der Zeit reisen kann und setzt diese Fähigkeit ein, um sich das Leben leichter zu machen. Dadurch kommt sie nicht mehr zu spät zur Schule, weiß die Antworten der Klassenarbeiten und fängt alle Bälle beim Baseball. Sie setzt die Fähigkeit auch dazu ein, peinlichen Situationen aus dem weg zu gehen. Irgendwann bemerkt sie jedoch, dass während ihr Leben durch die Zeitreisen einfacher wird, das anderer eher negativ beeinflusst wird. Der Film ist übrigens eine Buchverfilmung, es gibt einen Roman, wobei "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" eher als dessen Fortsetzung zu sehen ist.
Erst war ich mir ja nicht sicher, wie ich den Film finde. Ich musste eindeutig erst einmal in die Story hineinfinden und mit den Charakteren warm werden. Aber nachdem die Handlung ein bisschen vorangeschritten war, fand ich ihn dann super. Vor allem steckt viel mehr hinter diesem Anime, als man erwarten würde.
Die Charaktere sind ziemlich interessant und Makoto eine coole Hauptperson. Sie ist auf keinen Fall das typische Mädchen, das merkt man schon alleine daran, dass sie lieber mit Jungs abhängt und Baseball spielt. Sie kann unfassbar tollpatschig sein und dass sie ihre Zeitreise-Fähigkeit vor allem dazu nutzt, sich das Leben angenehmer zu gestalten, machte sie mir nicht nur sympathisch, sondern wirkt auch sehr authentisch.
Die Geschichte hat ihre komischen Momente, in denen man schmunzeln muss, genauso gibt es aber auch unglaublich schöne Szenen. Die Liebesgeschichte, die hier gezeigt wird, ist eindeutig keine gewöhnliche, aber ich fand es trotzdem sehr süß und es hat gut in die Handlung gepasst. Was mich ein bisschen an dem Film gestört hat, waren die Szenen, in denen quasi nichts passiert ist. Wenn eine Minute lang dasselbe Bild gezeigt wird, untermalt mit Musik, und das ein paar Mal im Laufe der Handlung, ist das doch ein wenig nervig... Ansonsten mochte ich "Das Mädchen, das durch die Zeit sprang" aber sehr gerne 😄

Kleine Info: Da mich das Ende doch ziemlich überrascht hat, konnte ich es nicht lassen und musste ein bisschen recherchieren. Was ich dabei dann herausgefunden habe, hat mich doch ziemlich überrascht, aber es macht durchaus Sinn. Es gibt dem Film nochmal mehr Tiefe, macht ihn jedoch gleichzeitig ein bisschen gemein. Wer diese Theorie erfahren will, kann sie hier nachlesen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

"Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" - Ende des Buches und mögliches Sequel?

Mit ihrem letzten Roman, "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt", hat Mhairi McFarlane mich begeistert zurückgelassen. Die Geschichte ist so schön, greift aber gleichzeitig auch aktuelle Themen auf. Jedoch hat das Ende die ein oder andere Frage offen gelassen und somit auch eine ganze Menge unzufriedener Leser. Jetzt habe ich ein Interview mit der Autorin gefunden, in dem sie nicht nur über das Buch spricht, sondern auch, ob ein zweiter Teil wahrscheinlich ist oder nicht. Und wer "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" noch lesen möchte oder gerade liest: ein klarer SPOILER ALERT an euch!

"Smaragdgrün" im Kino

http://de.web.img3.acsta.net/pictures/16/05/06/10/55/442020.jpg Ich bin enttäuscht. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Nachdem ich "Rubinrot" nicht wirklich toll fand, aber auch nicht schlecht, dann jedoch "Saphirblau" überraschend gut war, bin ich nun von "Smaragdgrün", dem dritten Teil der Edelstein-Trilogie echt enttäuscht. Ich hatte wirklich besseres erwartet... Na ja, komme ich doch erstmal zum Guten des Films, was nicht wirklich viel ist. Einmal ist da der Cast, der ziemlich gut passt. So schlimm der Rest teilweise auch ist, die Schauspieler passen gut in ihre Rollen, bringen das gut rüber. Was ich noch sehr mag, ist Gwens Humor. Sie, als Neuling in der Zeitreise-Branche, steht sowieso allem eher skeptisch gegenüber, macht sich über so ziemlich alles lustig, was der Geheimloge ach so heilig ist. So hat der Film doch ein bisschen echten Witz auf die Leinwand gebracht. Was ich schlecht fand? Alles andere! Also wirklich, wirklich viel...

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Klappentext Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und...er ist ein Skelett. Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet... Meine Meinung Zur Buchgestaltung Das Cover sieht so aus, wie das Cover eines Fantasy-Romans für Jugendliche aussehen sollte, besonders wenn es um einen Skelettdetektiv geht. Denn - Überraschung - vorne drauf ist ein Skelett in einem Anzug, mit Hut und einem Feuerball in der Hand. Was sich jetzt vielleicht ein bisschen abgedreht ...